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Content Marketing Aktuell

Der 3-Stufen-Plan, mit dem Ihr Unternehmen auf LinkedIn erfolgreich wird

Es dürfte mittlerweile bekannt sein, dass LinkedIn und Xing keine reinen Job-Börsen mehr sind, sondern stark spezialisierte soziale Netzwerke, bestens geeignet für eine B2B-Kommunikation, die auch neue Aufträge generieren kann und Geschäftspartner auf Sie aufmerksam macht.

Die Stärke von LinkedIn liegt in seinem businessorientierten Publikum und in den Tools der Plattform (manche kostenlos, manche kostenpflichtig), die auch der B2B-Marketer nutzen kann, um die Sichtbarkeit seine Unternehmens und seinen Erfolg dort zu steigern.

Das Netzwerk LinkedIn hat sich seit 2003 stark verändert. Damals bestand sein Hauptanliegen darin, Arbeitssuchende mit Personalvermittlern und potenziellen Arbeitgebern zusammenzubringen. Heute ist LinkedIn ein idealer Ort, um neben qualifizierten Mitarbeitern auch Anbieter, Lieferanten oder neue Kunden zu finden. Folglich strömen Unternehmen jeder Größe dorthin, um hier Leads zu sammeln und ihre allgemeine digitale Sichtbarkeit zu erhöhen.

Jede Firma tickt anders, und nicht jeder Social Media-Marketing Plan wird Ihrem Unternehmen gerecht. Als eine grobe Richtschnur sollte man diese drei Dinge beachten, um auf LinkedIn erfolgreich zu sein:

1. Nutzen Sie die Unternehmens-Seite auf LinkedIn.
Hier können Sie Ihre Story erzählen und jeden Besucher davon überzeugen, warum Sie ein ernsthafter Player in Ihrer Branche sind.

Die LinkedIn-Unternehmensseiten bieten mittlerweile gute Möglichkeiten für eine starke Präsentation Ihrer Firma, ganz egal, ob es sich dabei um ein Start-Up oder um einen internationalen Konzern handelt. Mit etwas Sorgfalt können Sie die Seite so gestalten, dass sie mehr hergibt als Ihre Unternehmenswebsite. Es lohnt sich, hier etwas Zeit in eine gute Präsentation zu investieren oder heuern Sie einen Freelancer an, der sich um einen ansprechenden Text und um aussagekräftige Bilder kümmert.

Das sollte Ihre LinkedIn Unternehmensseite leisten:

  • Zeigen Sie auf, welchen Nutzen Ihr Angebot Kunden und Geschäftspartnern bringt. Kopieren Sie keine Werbetexte aus Ihrer Broschüren auf diese Seite!
  • Zeigen Sie Ihr Unternehmen in Bildern. Sei es mit Porträtfotos von Ihnen und Ihrem Team, mit dem Bild des Firmengebäudes oder mit Ihrem Service im Einsatz. Vermeiden Sie Fotos aus Bilddatenbanken.
  • Bleiben Sie konsequent bei der Bildsprache und beim Design, das Sie auch auf Ihrer Website verwenden.
  • Eine ansprechende Beschreibung Ihres Unternehmens für Ihre potenziellen Kunden sollte zeigen, dass Sie sich für deren Probleme interessieren. Die Unternehmensbeschreibung ist das wichtigste Feld auf der LinkedIn-Firmenseite. Hier haben Sie 2.000 Zeichen Platz, die Sie sinnvoll bis auf den letzten Buchstaben nutzen sollten.
  • Achten Sie darauf, dass Sie in den Texten die richtigen Keywords benutzen. Die sind besonders wichtig, damit Ihre Zielgruppe Sie auch auf LinkedIn leicht finden kann. Vergessen Sie nicht, dass hier etwas anders gesucht wird als bei Google: nach Thema, nach Industrie, nach Lösungen, nach Leistungen. Und kaum nach Produkten.
  • Verwenden Sie die richtige Kategorie und die relevanten “Spezialgebiete des Unternehmens”. Wählen Sie zuerst eine “Hauptbranche” (zum Beispiel “Halbleiter” oder “Automobil”). Hier müssen Sie sich festlegen. Weiter ins Detail gehen können Sie bei den sogenannten “Spezialgebieten”, hier können Sie so viele Begriffe hinzufügen wie Sie möchten.


2. Bauen Sie ein solides Netzwerk von Kontakten auf

LinkedIn arbeitet mit dem sogenannten “Circle of Influence”. Dahinter steckt ein Schema, wie seine Mitglieder untereinander vernetzt sind. Die meisten Nutzer können sich nur mit Personen verbinden, deren Einladungen sie bereits akzeptiert haben (Verbindungen 1. Grades) aber auch mit denjenigen, die bereits mit diesen Personen verbunden sind (Verbindungen 2. Grades). Verbindungen 3. Grades und weiter entfernte Verbindungen können nur kontaktiert werden, wenn deren Namen angezeigt werden (was diese wiederum jeweils in ihrem Profil festlegen). Das kann Sie schnell bei der Vergrößerung ihres Netzwerkes begrenzen (es sein denn, Sie zahlen dafür). Doch zum Glück gibt es die Möglichkeit, Kontakte aus Outlook, Gmail, Yahoo, Hotmail, AOL, oder über ein Spreadsheet zu importieren.

Viele haben Bedenken, ihre wertvollen Geschäftskontakte auf diese Weise mit LinkedIn abzugleichen. Ich kann das gut verstehen, hat man diese Adressen im Laufe der Jahre doch mühevoll gesammelt. Die Alternative: Sie suchen jeden Ihrer Kontakte einzeln über die Suchmaske auf LinkedIn. Viel Spaß!

Entspannen Sie sich: Die Kontakte nimmt Ihnen niemand weg. Doch die Import-Funktion erleichtert Ihnen den Aufbau Ihres Netzwerkes enorm, denn mit Ihren Kontakten können Sie sich direkt und ohne jede Hürde verbinden. Vermeiden Sie jedoch, alle auf einmal über “Alle auswählen” hinzuzufügen. Es könnten welche dabei sein, mit denen Sie eigentlich nichts mehr zu tun haben wollten. Ein Netzwerk aufzubauen bedeutet auch es zu pflegen. Die Hauptarbeit nimmt Ihnen LinkedIn ab, doch jede Verbindung sollten Sie bewußt und gewollt herstellen und nicht automatisieren.

3. Auch auf LinkedIn gilt: Social Media ist ein Marathon, kein Sprint

Um in den Social Media-Kanälen erfolgreich zu sein, braucht es viel Zeit, Geduld und Ausdauer. Auch wenn manche Tasks automatisiert werden können, der wichtigere Teil erfordert überlegte Entscheidungen und bewusstes Handeln. Wenn Sie nicht auf qualifizierte Mitarbeiter mit genug übriger Arbeitszeit oder auf eine kompetente Agentur zurückgreifen können, müssen Sie hier priorisieren. Erwarten Sie keine kurzfristigen Ergebnisse: Social Media ist ein Marathon, kein Sprint.

Was Sie unbedingt vermeiden sollten: eine Unternehmenspräsenz im Internet, auf der nichts passiert. Ihre potentiellen Kunden und Geschäftspartner erwarten zu Recht, dass alle Informationen über Ihre Firma auf dem neuesten Stand sind und auf Ihren Kanälen etwas passiert. Jede verwaiste Seite, jeder tote Link kann den guten Eindruck in einer Sekunde zerstören. Also bleiben Sie dran und posten Sie mindestens einmal pro Woche etwas auf Ihrer LinkedIn-Unternehmensseite.

Mit Social-Management-Tools wie Hootsuite können Sie die Veröffentlichung von vorbereiteten Posts automatisieren. Das kann helfen, wenn die Ressourcen knapp sind.

Weitere Regeln, um über LinkedIn neue Kunden zu gewinnen

LinkedIn ist kein Netzwerk, das nach dem Motto “Besuchen Sie uns!” funktioniert. Sie müssen aktiv werden, um erfolgreich zu sein. Aktive Kundengewinnung funktioniert hier am besten über das Veröffentlichen von Beiträgen, sei es in den LinkedIn-Gruppen und über die Publishing Platform „Pulse“.

So wichtig eine regelmäßige Aktivität auf LinkedIn auch ist, übertreiben Sie es nicht. LinkedIn war nicht immer ein „Business-Netzwerk“. Die Teilnehmer sind es also gewohnt, dass sie Anfragen zu Job-Positionen von Beratern und Unternehmen bekommen. Es ist daher vollkommen legitim, manche Mitglieder persönlich anzusprechen und sich selbst und seine Leistungen vorzustellen. Das kann nur schnell nach Spam aussehen. Wer zuvor lieblos geschriebene Ansprachen verschickt, darf sich nicht wundern, wenn er keine Antwort bekommt. Bleiben Sie persönlich und sympathisch. Das hilft immer.

Genauso sollte alles was Sie auf Ihrer LinkedIn-Seite, in den Gruppen oder auf Pulse posten, nützlich und informativ sein und kein verstecktes Verkaufsgespräch sein. Wenn Sie hier Ihre potentiellen Kunden und Geschäftspartner mit für sie relevanten Inhalten versorgen, werden Sie immer etwas zurückbekommen. Wenn Sie nur Ihre Leistung anpreisen, wird Ihr Input garantiert ignoriert oder als störend weggeklickt.

Es empfiehlt sich daher, mit einem relevanten Post oder durch einen überzeugenden Kommentar in einem Gespräch in einer für Sie relevanten Gruppe positiv aufzufallen und so mit einem Namen und einem Gesicht eine Haltung zu repräsentieren und nicht nur als Verkäufer wahrgenommen zu werden.

Seien Sie großzügig und nutzen Sie die “Empfehlen”-Funktion auf LinkedIn. Damit tun Sie nicht nur Ihrem Geschäftspartner, Kunden oder Kollegen einen großen Gefallen, sondern zeigen der LinkedIn-Community auch, welche Projekte Sie bereits mit anderen LinkedIn-Mitgliedern gestemmt haben.

Wenn Sie sich an meine Tipps halten, und das möglichst kontinuierlich, wird Ihr Profil immer öfter im Feed Ihrer Kontakte auftauchen, Ihre Sichtbarkeit auf LinkedIn wird größer, was zu mehr Besuchen, zu mehr Traffic auf Ihrer Unternehmenswebsite und zu mehr Leads und mehr Geschäft für Ihr Unternehmen führt.

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Guerilla-Taktik Growth-Hacking: 10 Tipps zur B2B Lead-Generierung

Als Alternative zur traditionellen Werbung, wie Mediaschaltungen in elektronischen oder gedruckten Medien, wächst das Interesse an Growth-Hacking zunehmend. Entwickelt von Startups, die mit wenig Budget, dafür aber mit Kreativität, analytischem Denken und dem Einsatz von Social Media ihren Absatz fördern und Bekanntheit erlangen, wächst das Interesse an Growth-Hacking heute zunehmend. Die Techniken des Growth Hacking sind in erster Linie auf Wachstum ausgerichtet und werden etwa von Unternehmen wie Facebook, Twitter, LinkedIn, Airbnb und Dropbox eingesetzt,

Das Growth Hacking ermöglicht jedem Unternehmen einen Start ins Online-Marketing, selbst wenn nur begrenzte Mittel vorhanden sind. Meistens werden dabei bereits etablierte Mittel wie Suchmaschinenoptimierung, Websiteanalyse oder Content Marketing eingesetzt.

Auch Vermarkter merken heute, dass traditionelle Marketing-Ansätze nicht mehr so  funktionieren wie bisher. Höchste Zeit also, herauszufinden, ob man von den Vorzügen des Growth Hacking profitieren kann. Eins ist sicher: Der Einsatz von Growth-Hacking verschafft einem Unternehmen einen enormen Wissensvorsprung gegenüber der Konkurrenz. Die Lernkurve dabei ist steil, die Erfolge nachhaltig und der Einsatz gering.

Lesen Sie weiter und finden Sie heraus, ob Growth-Hacking etwas für Ihr Unternehmen ist.

B2B vs. B2C

Funktionieren die Growth Hacking-Techniken besser für den B2B- oder besser für den B2C-Bereich?

Dem Endverbraucher etwas zu verkaufen, wird immer schwieriger. Smarte Unternehmer dagegen wissen, dass ein finanzielles Investment in die richtige Sache sich später auszahlen kann. Im B2C Bereich haben die Verbraucher oft das Gefühl, dass sie aus einer unbegrenzten Zahl an Herstellern auswählen können – das macht den Wettbewerb härter. Während der Wettbewerb im B2B-Markt zwar auch hart ist, den Kunden aber weitaus weniger Herstelleroptionen zur Auswahl stehen.

Dieser Mangel macht Growth-Hacking im B2B-Marketing so effektiv. Während sich traditionelles B2B-Marketing darauf konzentriert, dass passende Interessenten direkt angesprochen werden, ermöglicht Growth-Hacking, Ihr Netz weiter zu spannen und ein größeres Publikum zu erreichen und damit Ihre Chancen auf Erfolg dramatisch zu erhöhen.

Auf dem digitalen Markt sind Ihre Konkurrenten zahlreich und das Schlachtfeld ist das riesige globale Netz. Doch mit Hilfe von Growth-Hacking-Taktiken können Sie auch hier mehr und qualitativ bessere Leads erzeugen als auf herkömmlichen Wege.

Hier sind einige Taktiken, die Ihnen dabei helfen:

10 B2B Growth-Hacking-Taktiken, um Leads zu generieren

  1. Erstellen Sie Inhalte, die leicht teilbar sind, wie E-Books, White Papers, Fallstudien, Webinare, informative Artikel und Slideshares.

Der Fokus liegt hier auf der einfachen Teilbarkeit. Machen Sie es den Menschen leicht, Ihre Inhalte an andere weiterzugeben. Diese “soziale Validierung” hat einen direkten Einfluss auf die Suchmaschinen-Rankings, vor allem bei Google.

  1. Verwenden Sie Ihre Inhalte mehrfach

Sie müssen nicht immer wieder neue Inhalte am laufenden Band kreieren. Sie können auch alte Inhalte in neuer Form wiederverwenden, vor allem, wenn sie nützlich und beliebt sind. Versuchen Sie, einen Blog-Post in eine Infografik, eine Slide-Präsentation oder ein E-Book umzuwandeln. Sie können dies immer wieder tun, um abwechslungsreiche und leicht zu konsumierende Inhalte für Ihre Leser zu schaffen.

  1. Nutzen Sie die Möglichkeit zur Wiederansprache durch eine Seite / einen Post.

Das Content-Marketing sollte ein Schwerpunkt Ihrer B2B Growth-Hacking-Taktik sein. Aber vergessen Sie nicht, Ihre Blog-Besucher an anderen Stellen erneut anzusprechen. Sie können dazu Google-, Facebook- oder Twitter-Anzeigen schalten. Erstellen Sie benutzerdefinierte Anzeigen auf der Grundlage der Besucheranalsye Ihres Blogs. Zielen Sie für einen maximalen Effekt auf eine ausgewählte Zielgruppe ab.

  1. Verwenden Sie Ihre Newsletter und E-Mails als Verkaufs-Trichter.

Menschen, die Newsletter öffnen, lesen und anklicken, wenn sie Zeit haben, sind oft in der richtigen Stimmung für Longread-Content. Beschäftigt sich ein Nutzer länger mit Ihren Inhalten, steigt die Chance, seinen Besuch in einen Lead zu verwandeln.

Teilen Sie die Empfänger Ihres Newsletters in verschiedene Nutzergruppen ein und versenden Sie verschiedene E-Mails an zahlende Kunden, engagierte Nutzer und diejenigen, die sich für den Newsletter eingetragen, aber noch nichts gekauft haben. Je zielgerichteter die Ansprache ist, desto besser die Lead-Conversion.

  1. Bauen Sie eine eigene Community auf

Ein Teil Ihrer Growth-Hacking-Strategie kann der Aufbau einer Gruppe von Kunden sein, die sich oft mit Ihrem Unternehmen befassen. Qualaroo, ein Service für Kundenbefragungen,  wurde auf diese Weise geschickt aufgebaut. Moz und Hubspot konnten ebenfalls dynamische und engagierte Gemeinschaften rund um ihre Produkte schaffen.

  1. Arbeiten Sie an Ihrer LinkedIn-Präsenz

Mit Ihrem LinkedIn-Profil sind Sie bereits Teill eines der effektivsten sozialen B2B-Netzwerke der Welt. Eine aktuelle Studie zeigt, dass LinkedIn für 80% der gesamten B2B-Social-Media-Leads verantwortlich ist. Dies liegt vor allem daran, dass LinkedIn unter seinen Nutzern eine Kultur etablieren konnte, die weit über eine Selbstpräsentation hinaus geht. Als sozialer Kanal mit täglich frischen Blogbeiträgen, Eventankündigungen und Umfragen verbindet LinkedIn sehr erfolgreich Unternehmen und Fachleute.

  1. Content, Content, Content

Wenn Sie die Beiträge in diesem Blog bereits länger verfolgt haben, dann wissen Sie, was jetzt kommt. Schaffen Sie großartige Inhalte, die die brennenden Fragen aus Ihrer Industrie beantworten. Bieten Sie immer wieder Artikel an, die Lösungen für Probleme bieten, die weiterbilden, interessante Informationen ansprechend aufbereiten über genau die Dinge, mit denen Ihre Zielgruppe täglich zu tun hat. Content Marketing gehört zu den subtilen, aber sehr nützlichen Hacks, um Besucher Ihrer Website in Leads zu “verwandeln”.

  1. Lassen Sie andere für sich sprechen, um Vertrauen zu schaffen

Testimonials und Referenzen von zufriedenen Kunden sind für potentielle Kunden überzeugende Beweise, dass Sie gute Arbeit leisten. Sie helfen, das Vertrauen zu schaffen und sind manchmal der letzte ausschlaggebende Faktor, der einen Besucher dazu bringt, Ihnen eine E-Mail zu schreiben oder zum Hörer zu greifen.

  1. Sprechen Sie Ihre Kontakt an verschiedenen Orten an

Erst wenn ein potentieller Kunde mehrmals von Ihnen angesprochen wurde, kann in ihm echtes Interesse wachsen. Multi-Touch-Kampagnen funktionieren über verschiedene Kanäle. Sie sind zwar relativ aufwendig, zahlen sich aber immer aus. Eine solche Kampagne ist ansprechend personalisiert und arbeitet mit mehren Call-to-Action Szenarien.

  1. Holen Sie sich so früh und so oft wie möglich Nutzerfeedback

Führen Sie Umfragen auf Ihrer Website durch, mit denen Sie die Probleme Ihrer Kunden identifizieren können. Es ist auch eine gute Idee, ein Analyse-Tool zu verwenden, um zu sehen, wie die Menschen mit Ihrer Website interagieren.

Wie Sie an den oben genannten Tipps sehen können, stehen B2B_Unternehmen heute viele Growth-Hacks zur Verfügung. Die alten SEO-Taktiken wirken zwar noch, reichen aber nicht mehr aus, um genug organische Leads zu generieren.

Damit Sie eine Erfolgskurve bei der Lead-Generierung hinlegen, müssen Sie schnell und aggressiv agieren und die richtigen Schritte in Angriff nehmen. Und wenn Sie alles richtig machen, ist Ihr langfristiges Wachstum ein Kinderspiel.

 

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So geht Leadgenerierung heute

Eine praktische Anleitung für B2B Unternehmen

Viele Unternehmen machen die Erfahrung, dass sie kaum Leads über ihre Website generieren. Eine Studie von TBNPR fand heraus, dass 2016 nur noch 11,67 % Leadgenerierung über die Website erfolgt, während es 2015 noch 15,8 % und 2014 sogar noch 17 % waren. Das klingt entmutigend, wie konnte es dazu kommen?

Oft beginnt es damit, dass zunächst viel Content erstellt und auf der Unternehmenswebsite gepostet wird, die Bemühungen aber nach kurzer Zeit nachlassen und kaum noch aktuelle Inhalte auf die Website gelangen. Besonders bei vielen Social Media Accounts von Unternehmen fällt auf, dass sie anfänglich mit Begeisterung bespielt wurden und die Inhalte dann immer unregelmässiger kommen, bis nichts Neues mehr auftaucht. Das ist schade und hier können wir von amerikanischen Unternehmen lernen, die ausdauernder posten und deshalb bessere Ernten einfahren.

Ein Contentplan dient als Fahrplan
Nur wenn Marketing und Vertrieb zusammenarbeiten und einen Contentplan erstellen, der auch konsequent realisiert wird, ist sichergestellt, dass regelmässig qualitativ hochwertige Inhalte entstehen, die zu mehr Leads führen können. Der Contentplan sollte konkret aufführen, wer bis wann für die Erstellung welcher Inhalte verantwortlich ist, und wann und auf welchen Plattformen sie publiziert werden sollten.

Überlegen Sie zunächst, wer die möglichen Käufer sind und welche Kanäle sie frequentieren. Ausserdem sollte man immer im Hinterkopf behalten, dass es nicht um die Marke oder das Produkt geht, sondern um die Bedürfnisse der Zielgruppen. Content Marketing bedeutet, dass man den Menschen hilft, besser bei dem zu werden, was sie tun. Potentielle Kunden möchten Unterstützung bei der Lösung ihrer Probleme, lernen, inspiriert werden und wissen, was in der Branche los ist. Sie könnten zum Beispiel einen Podcast produzieren, der ein Problem löst. Sie bieten einen Wert, für den der Interessent gerne im Austausch seine eMail Adresse angibt. Er gibt sein Opt-in und schon haben Sie einen neuen Newsletterabonnenten, der über Neuigkeiten aus Ihrer Firma informiert wird und zu einem Fan Ihrer Marke werden kann.

Es geht hier auch nicht um Marketing Automatisierung, denn die hilft Ihnen nicht bei der Erstellung der Inhalte. Bieten Sie statt dessen lieber ein eBook an, das Ihren Lesern nützliche Tips bietet. Gerade B2B Firmen mit Nischenthemen und Spezial Know-how, über das eher weniger gesprochen wird, haben hier grosse Chancen.

Seien Sie nicht ungeduldig!
Dies alles geschieht nicht an einem Tag. Bieten Sie wertvolle Inhalte, die den Interessenten helfen, die richtigen Entscheidungen zu treffen und seien Sie geduldig. Unternehmen, die guten Content bieten, sind stets im Vorteil gegenüber denen, die keine guten Inhalte bieten, denn die Interessenten machen sich über die Suchmaschinen auf die Suche nach passenden und vertrauenserweckenden Anbietern.

Seien Sie also relevant für Ihre Kunden, indem Sie ihre Wünsche in den Vordergrund stellen und zeigen Sie Lösungen auf, die interessant oder nützlich sind, und zwar genau in dem Moment, wenn Ihre potentiellen Kunden sie brauchen.

Nach der Erstellung der Inhalte kommt es darauf an, diese so zu platzieren, dass Ihre Zielgruppe sie sieht. Angefangen bei Ihrer Website über Facebook, Twitter, Google+, Pinterest und LinkedIn bis zu Xing Gruppenmanagement gibt es viele Möglichkeiten. Facebook ist ein guter Kanal, da es von fast allen genutzt wird und obwohl Twitter in Deutschland noch nicht den gleichen Stellenwert wie Facebook hat, sind hier Multiplikatoren aktiv, die oft Kontakt zur Zielgruppe haben.

Natürlich können Sie auch Push-Elemente nutzen und Facebook/LinkedIn oder Xing Adwords nutzen, um auf Ihre wertvollen Inhalte aufmerksam zu machen. Ihre Zielgruppe wird über die Social Media Kanäle zu Ihrer Website geführt und findet reichhaltige Informationen, die ihr weiterhelfen und die vertrauensbildend wirken. Und vom Vertrauen bis zum Kauf ist es nur noch ein kleiner Schritt.

Probieren Sie es einfach mal aus, schon zehn Prozent eines realistischen Marketingbudgets reichen aus, um substantielle Ergebnisse mit Content Marketing zu erzielen und anhand der Wirksamkeit können Sie später entscheiden, ob Sie zukünftig mehr investieren möchten.

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Suchmaschinen verlieren – Unternehmensseiten werden zunehmend über Social Media Kanäle gefunden

Eine Umfrage von GWI fand heraus, dass die Anzahl der Suchmaschinennutzer innerhalb eines Jahres um 7% abgenommen hat. Gleichzeitig steigt die Nutzung von Social Media-Kanälen. Für Unternehmen gewinnen sie deshalb zur Vermarktung ihrer Produkte und Dienstleistungen zunehmend an Bedeutung.

Global Web Index_search data_ Content B2B Sylvia Lermann

Interessenten entdecken Content über Social Media Kanäle
Natürlich sind die Suchmaschinen noch immer die Hauptquelle des Webtraffics, aber die Anzahl der Nutzer von Social Media-Kanälen wie Facebook, Twitter, Pinterest und Instagram wächst ständig. Die acht größten sozialen Netzwerke waren 2014 für mehr als 30% der Besucher auf Websites verantwortlich, während es 2013 mit 22% noch fast ein Drittel weniger waren, laut Shareaholic. Die Menschen haben sich inzwischen daran gewöhnt, nach Informationen in den Sozialen Netzwerken zu suchen, und auch Empfehlungen von dort aus zu teilen.

Mark Zuckerberg, CEO von Facebook, sagte kürzlich, dass sie täglich eine Milliarde Suchanfragen bekommen und sich bisher eigentlich noch nicht näher mit diesem Bereich beschäftigt hätten. Eines seiner Teams arbeite nun daran, aus Facebook eine bessere Suchmaschine zu machen. “We really want to basically make Facebook the best place to find what people are saying about something right now,” sagte Tom Stocky, ein Search Executive des Unternehmens, in einem Interview mit Bloomberg. Falls es klappt, würde er laut einer Studie von Greenlight Digital aus dem Stand einen Anteil von 22% des Suchmaschinenmarktes erreichen.

Nur auf der ersten Seite der Suchmaschinenergebnisse gelistete Unternehmen zählen
Seit letztem Jahr ging die Anzahl der Webseitenbesuche via Suchmaschinen um 8% zurück, laut Millward Brown Digital, was ein gutes Ranking für Sie umso wichtiger macht, da die Interessenten bei ihrer Informationssuche weniger Webseiten besuchen. Wenn Sie also nicht auf der ersten Suchmaschinen Ergebnisseite zu finden sind, existieren Sie sozusagen nicht.

Besucher erwarten schnelle und relevante Ergebnisse
Gleichzeitig hat die auf Suchmaschinen verbrachte Zeit um 17 % abgenommen. Besucher erwarten schnelle und relevante Ergebnisse. Diese Tendenzen können sich Unternehmen zunutze machen, indem sie relevante Inhalte produzieren und über diverse Kanäle publizieren. Stellen Sie die Wünsche Ihrer Zielgruppe in den Vordergrund und zeigen Sie Lösungen auf, die interessant oder nützlich sind, und zwar genau dort wo sich Ihre Ihre potentiellen Kunden aufhalten.

Ihre Zielgruppe wird über die Suchmaschinen und Social Media Kanäle zu Ihrer Website geführt und findet reichhaltige Informationen, die ihr weiterhelfen und die vertrauensbildend wirken. Und vom Vertrauen bis zum Kauf ist es nur noch ein kleiner Schritt.

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Geben Sie Ihrem Publikum endlich das, was es will!

Die Zeit des Lesers ist kostbar! Wenn Ihr Unternehmen keine Inhalte erzeugt, für die sich Menschen wirklich interessieren, werden Ihre Angebote ignoriert oder sogar geblockt.

Früher schalteten Unternehmen Anzeigen und hofften, dass Kunden so auf sie aufmerksam werden. Heute ist die Mehrheit immun gegen Werbung, es gibt inzwischen 181 Millionen Nutzer von Adblockern und die Anzahl steigt rasant. Schlechtgemachte Anzeigen lösen Widerwillen aus und können einer Marke sogar schaden.

Zahlreiche Branchen haben dies inzwischen zu spüren kommen. Die Musikindustrie, die Medien, die Buchbranche sehen sich rasanten Veränderungen ausgesetzt und es geht weiter, denn die Kunden haben sich daran gewöhnt, selbst zu entscheiden, was sie hören, sehen und lesen wollen und die Kontrolle zu haben. Man muss nur von sich selbst ausgehen, um zu erkennen, dass sich dieser für den Kunden positive Wandel nicht mehr rückgängig machen lässt. Wer schaut nicht lieber eine Serie auf Netflix oder lauscht der gestreamten Musik, die er selbst gerne hören möchte, anstatt gezwungen zu sein, ein vorgegebenes Programm zu konsumieren?

Genauso ist es bei Ihren Kunden, sie möchten selbst die Kontrolle darüber haben, für welche Produkte und welchen Dienstleister sie sich entscheiden und machen sich über die Suchmaschinen auf die Suche nach passenden und vertrauenserweckenden Anbietern.

Bleiben Sie relevant mit nützlichen Inhalten
Aber keine Panik: Ein Unternehmen hat auch heute Möglichkeiten relevant für seine Kunden zu sein, indem es die Wünsche dieser in den Vordergrund stellt. Gerade B2B Firmen mit Nischenthemen und Spezialwissen, über das eher weniger gesprochen wird, haben hier grosse Chancen.

Inhalte, die von Kunden gerne gelesen oder gesehen werden sind gar nicht so schwer herzustellen.

Sie sollten entweder:

  • Probleme der Kunden lösen
  • Helfen, das Leben zu erleichtern
  • Helfen, etwas zu lernen
  • Unterhaltsam sein

Um eine Beziehung zum Publikum aufzubauen und es zu Fans Ihrer Marke zu machen, sollten Sie Lösungen aufzeigen, die interessant oder nützlich sind, und zwar genau in dem Moment, wenn Ihre potentiellen Kunden sie brauchen.

Platzieren Sie Ihre Inhalte geschickt
Nach der Erstellung der Inhalte kommt es also darauf an, diese so zu platzieren, dass Ihre Zielgruppe sie sieht. Angefangen bei Ihrer Website über Facebook, Twitter, Google+, Pinterest und LinkedIn bis zu Xing Gruppenmanagement gibt es viele Möglichkeiten. Facebook ist ein guter Kanal, da es von fast allen genutzt wird und obwohl Twitter in Deutschland noch nicht so intensiv wie Facebook genutzt wird, sind hier Multiplikatoren aktiv, die oft Kontakt zur Zielgruppe haben.

Natürlich können Sie auch Push Elemente nutzen und Facebook-/LinkedIn- oder Xing-Adwords nutzen, um auf Ihre wertvollen Inhalte aufmerksam zu machen.

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Content Marketing Aktuell

Content-Marketing: Ein kurzer Leitfaden für kleine B2B Unternehmen

Bei kleineren Unternehmen landet das Schreiben von neuem Content im hektischen Tagesgeschäft oft zu Unrecht ganz unten auf der Prioritätenliste. Dabei sind gute Inhalte einflussreiche Fürsprecher für Ihre Produkte und bringen Ihnen über kurz oder lang neue Kunden.

Was ist Content-Marketing?
Einfach ausgedrückt, bedeutet Content-Marketing, ein interessiertes Publikum mittels ansprechender Inhalte aufzubauen und zu halten. Konkret bedeutet dies, mit einer Gruppe von Menschen zu interagieren, die vielleicht eines Tages Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung kaufen werden.

Warum sollte ich das tun?
„Wir sind heute in einer Zeit, in der jedes Unternehmen sich selbst als Fernsehsender und Magazin betrachten muss, und je schneller Sie Ihren strategischen Content-Marketing-Plan aufbauen, desto schneller können Sie Content nutzen, um namhafte Geschäftsergebnisse zu erzielen“ – Jay Baer (Marketing-Experte, Sprecher und Autor).

Der Unterschied zwischen Content-Marketing und anderen Marketing-Strategien ist, dass während eine bezahlte Anzeige nur kurz gesehen wird, nützliche Inhalte dagegen dauerhaften hochwertigen Traffic auf der Website bringen. Wenn Sie zum Beispiel ein Nischenprodukt, wie ein spezielles Ersatzteil für Rennräder verkaufen, haben Erstkäufer verständlicherweise wenig Ahnung davon, welche unterschiedlichen Ersatzteile es gibt. Wenn Sie aber einen Artikel darüber schreiben, welche Ersatzteile in welchen Größen zur Verfügung stehen und wie man sie am Rad befestigt, werden Sie als Autorität in diesem Nischen-Bereich gesehen und Interessenten kommen gerne auf Ihre Website.

Wie funktioniert´s?
Die wichtigste Regel für effektives Content-Marketing ist, dass Sie nützliche Inhalte erstellen. Durch die Erstellung ansprechender und hilfreicher Inhalte bauen Sie eine Beziehung zu Ihren Lesern auf. Nachdem Sie diese Beziehung aufgebaut haben, können Sie Ihr Publikum freundlich auf Ihre Produkte und Dienstleistungen hinweisen  und verlinken sie mit Ihrer Website. Schreiben Sie nur über Bereiche, in denen Sie persönlich über Erfahrung und Fachkenntnisse verfügen. Ihr Publikum wird Ihr Know-how aus erster Hand zu schätzen wissen.

Es wäre naiv zu glauben, dass nur weil Sie einen Artikel schreiben, ihn jeder lesen wird. Ihre Zielgruppe stolpert nicht zufällig über Ihre Texte. Es ist Ihre Aufgabe dafür zu sorgen, dass sie sie zu sehen bekommt. Entgegen der landläufigen Meinung, ist es nicht erfolgversprechend, Ihre Inhalte so vielen Augen wie möglich zu präsentieren, um ein Publikum aufzubauen. Es kommt darauf an, Ihren Content denen zu zeigen, für die er interessant und wertvoll ist. Hier sind ein paar Tipps, wie Sie Ihre Inhalte möglichst effektiv verteilen:

Social-Media-Kanäle
Wenn Sie bereits einen Facebook- und Twitter-Account für Ihr Unternehmen haben, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Ihre Follower sich für die Inhalte interessieren, die Sie dort posten. Wenn Sie diese Kanäle stets mit frischen und ansprechenden Inhalten füllen, sind Sie schon auf dem richtigen Weg.

Gast-Blogs
Wenn es einflussreiche Blogs oder Fachportale in Ihrem Markt gibt, scheuen Sie sich nicht, diese zu fragen, ob Sie einen Gastbeitrag für sie schreiben dürfen. Wenn Ihre Inhalte auf einer wichtigen News-Quelle Ihrer Branche veröffentlicht werden, kommen anschliessend auch interessierte Besucher auf Ihre Website.

Frühere Kunden
Eine Datenbank mit E-Mail-Adressen früherer Kunden kann eine Goldgrube mit großem ungenutztem Potenzial sein. Wenn Sie einen wöchentlichen oder monatlichen Newsletter an Ihre bisherigen Kunden senden, erinnern sich diese an Sie und haben Sie im Hinterkopf, wenn sie das nächste Mal Dienste wie Ihre benötigen.

Probieren Sie es einfach mal aus, schon zehn Prozent Ihres Marketingbudgets reichen für ein Content Marketing Projekt mit substantiellen Ergebnissen, nachdem Sie den Zeh ins warme Wasser gesteckt haben, können Sie immer noch entscheiden, ob Sie hier mehr investieren möchten.

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