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Drei Gründe, warum PR bei der B2B Leadgenerierung unverzichtbar ist

Während die Entwicklung der Wirtschaft heutzutage so unberechenbar ist wie niemals zuvor, erwarten Unternehmen zunehmend reale und messbare Ergebnisse ihrer Marketingbemühungen. Angesichts dieses wachsenden Trends ist die Leadgenerierung zu einem zentralen Schwerpunkt für B2B-Unternehmen geworden, die konkrete Resultate ihrer Ausgaben sehen wollen.

Die Generierung von Leads ist zwar eine aus quantitativer Sicht relativ leicht zu bewältigende Aufgabe, doch hängt die Fähigkeit zur Steigerung der Geschäftsergebnisse in hohem Maße von der Qualität des erreichten Publikums ab. Unternehmen sehen sich daher gezwungen, über den Tellerrand hinauszuschauen und ihre Initiativen mit einem ganzheitlichen Marketingansatz zu unterstützen. PR – eine Disziplin, die einst berüchtigt war für ihre Unfähigkeit, greifbare Ergebnisse zu erzielen – entwickelt sich zunehmend zu einem strategischen Schlüsselfaktor auf der Jagd nach qualitativ hochwertigen Leads und bietet die Möglichkeit zur Erhöhung der Reputation und Glaubwürdigkeit, die Unternehmen von ihren Mitbewerbern unterscheidet.

Hier sind drei Hauptgründe, warum Sie Ihre Kampagne zur Lead-Generierung mit PR ergänzen sollten:

Reputation ist wichtig

In der Welt der sozialen Netzwerke sind Bewertungen für den Erfolg eines Unternehmens von entscheidender Bedeutung, da Peer-Empfehlungen zunehmend signifikante Auswirkungen auf das Unternehmensergebnis zeigen. Die B2B-Welt ist nicht anders, außer dass potenzielle Leads vor Reiseentscheidungen nicht Websites wie TripAdvisor untersuchen, sondern nach Fallstudien und Kundenbewertungen suchen. Da Reisende eher bereit sind, für ihren nächsten Urlaub einen hoch bewerteten Urlaubsort zu wählen, sind Geschäftsleute eher bereit, diese wichtigen Gelder in den Händen eines Unternehmens zu belassen, das eine solide und seriöse Erfolgsbilanz vorweisen kann.

Vertrautheit bringt Zustimmung

Kontinuität ist entscheidend, wenn es darum geht, einen Lieferanten oder Partner zu finden und zu etablieren. Studien deuten darauf hin, dass mindestens sieben Begegnungen mit einer Marke erforderlich sind, um eine konkrete Markenerinnerung herzustellen. Damit Leadgenerierungskampagnen wirklich funktionieren, ist Vertrautheit ein kritisches Erfolgselement, deshalb ist die Erstellung regelmäßiger Inhalte für verschiedene Kanäle von unschätzbarem Wert.

No News Is Bad News

Damit ein Unternehmen auch in einem sich ständig wandelnden Geschäftsumfeld relevant bleibt, gilt es, Kompetenz und Weitsicht in diesem Bereich unter Beweis zu stellen. Durch die Veröffentlichung regelmäßiger „Thought Leadership“ Artikel – sowohl auf eigenen Plattformen, wie Blogs, als auch über die Medien – gelingt es Unternehmen, sich erfolgreich vom Wettbewerb zu differenzieren. Mit Social-Media-Plattformen wie LinkedIn und eigenen Blogs, Artikeln und eBooks können Unternehmen eine Vorreiterrolle in der Branche einnehmen und wiedererkennbare Firmenpersönlichkeiten etablieren, mit denen sich Kunden und Partner identifizieren.

Veraltete Blogs und unregelmäßig bestückte Social Media Feeds sind der Feind jeder Lead Generation Kampagne, da sie Unbeweglichkeit suggerieren  – was in unserer schnelllebigen Zeit nicht gerade Vertrauen weckt. Durch die Einbindung von PR-Elementen in Marketingstrategien können Unternehmen sicherstellen, dass sie effektiv qualitativ hochwertige Leads generieren.

Pressearbeit bedeutet nicht, Anzeigen für Kunden zu kaufen, um sie so in die Medien zu bringen Die Arbeit einer PR-Agentur besteht vielmehr darin, das Einzigartige, Wesentliche und Wissenswerte des Kunden herauszuschälen und  diese Geschichte der Presse, Influencern und potentiellen Kunden zu erzählen. Der Pitch an diese Influencer entscheidet darüber, ob und wie die Medien über das Unternehmen schreiben. An diesem Punkt darf man nichts dem Zufall überlassen, sondern sollte Profis ins Boot holen.

Die Werkzeuge für die PR-Arbeit sind neben Pressemitteilungen, gute Pressekontakte, Vorträge, Social Media Kanäle, Podcasts, Blogs, Foren und verstärkt die beiden wichtigen B2B-Netzwerke LinkedIn und Xing.

Durch die professionelle Präsenz in diesen Kanälen  verhelfen wir unseren Kunden zu einer hohen Glaubwürdigkeit, damit potenzielle Kunden, Partner und Investoren sich für sie entscheiden. Der größte Erfolg ist für uns erreicht, wenn unsere Kunden durch unsere Arbeit neue Aufträge, Geschäftsmöglichkeiten und Kunden finden, diese begeistern, so dass sie zu neuen Markenbotschaftern werden. Dies ist etwas, was ausschließlich kontinuierliches Inbound-Marketing und PR leisten können.

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So bauen Sie in drei Schritten Landing-Pages, die aus Besuchern Käufer machen

Viele Landing-Pages scheitern daran, potentielle Kunden genau zu leiten. Finden Sie heraus, worauf Sie achten müssen, um Ihr Angebot klar zu kommunizieren und daraus Leads zu generieren.

Was genau ist eine Landing-Page?

Eine Landing-Page kann jede Seite innerhalb eines Web-Auftritts sein, auf die Sie Ihre Besucher für eine bestimmte Aktion leiten.

Das Ziel ist, den Besucher davon überzeugen …

  • sich kostenlos zu registrieren
  • sich zu registrieren, um einen kostenloses White Paper o.ä. zu erhalten
  • sich für eine bezahlte Mitgliedschaft anzumelden
  • ein Produkt zu kaufen
  • ein Beratungspaket zu buchen

Definieren Sie zuerst das primäre Ziel Ihrer Landing-Page. Sobald Sie damit fertig sind, optimieren Sie Ihre Landing-Page mit den folgenden drei Schritten:

 

Schritt 1: Präsentieren Sie Ihr Angebot

Wenn Sie gegen eine Registrierung ein kostenloses E-Book, einen Report oder eine Serie von wertvollen Video-Interviews verschenken, verdeutlichen Sie dies dem Besucher. Falls Sie ein Produkt oder einen Service verkaufen, dann erklären Sie genau, aus was es besteht.

Sollte Ihnen die Headline der Seite dafür zu kostbar sein, dann platzieren Sie Ihr Angebot direkt darunter, auf jeden Fall aber im oberen direkt sichtbaren Bereich. Ihre Besucher wollen auf den ersten Blick wissen, was Sie anzubieten haben, also verstecken Sie Ihr Angebot nicht.

 

Schritt 2: Erklären Sie, wie Ihr Angebot Ihren Besuchern helfen wird

Warum sollte sich ein Besucher für Ihr kostenloses E-Book interessieren oder für eine kostenpflichtige Anmeldung für ein Seminar? Was genau bringt es ihm?

Beschreiben Sie die Hauptmerkmale und offensichtlichen Vorteile Ihres Angebots. Unterscheiden Sie zwischen den Merkmalen und Eigenschaften und dem Nutzen und bringen Sie beide nicht durcheinander, wenn Sie den entsprechenden Text dazu für Ihre Landing-Page schreiben.

Wohin gehört der Nutzen auf der Landing-Page?

Am besten direkt unter die Überschrift in den erklärenden Untertitel. Eine kurze Aufzählung sticht ebenfalls sofort ins Auge, beides sind gute Plätze, um Ihrem Publikum den Nutzen direkt und sichtbar zu präsentieren. Achten Sie darauf, dass die Absätze im Text kurz sind.

 

Schritt 3: Sagen Sie klar, was die Besucher als nächstes tun sollen

Viele Landing-Pages scheitern daran, dem potentiellen Käufer/Kunden/Abonnenten genau zu sagen, was er zu tun hat, um das Angebot wahrnehmen zu können.  

Nicht umsonst heißt dieser wichtige Teil auch “Call-to-Action”. Sie fordern den Besucher auf, eine bestimmte Aktion durchzuführen, damit er etwas von Ihnen bekommt. Wenn Sie ihm das nicht eindeutig klar machen können, was er tun soll, riskieren Sie es, den Besucher zu verwirren.

Egal ob es darum geht, dass der potentielle Käufer und Kunde einen Button klicken soll, ein Formular ausfüllen oder Sie anrufen soll, machen Sie ihm das so klar wie möglich. Es ist wichtig, hier alle Unklarheiten auszuschließen und den Kunden eindeutig zu leiten.

 

Wohin mit dem Call-to-Action Element?

Erfolgreiche und starke Calls-to-Action können an ganz verschiedenen Stellen auf Ihrer Landing-Page auftauchen. Wenn der oben beschriebene Nutzen sich im oberen Bereich findet, dann sollte die Aufforderung zur Aktion irgendwann kurz danach zu finden sein. Vergessen Sie nicht, am Ende der Seite noch einen weiteren Call-to-Action einzubauen.

Wenn Sie möchten, dass die Besucher einen großen roten Button klicken sollen, dann fügen Sie die Aufforderung dazu genau darüber ein. Und falls das nicht zu viel ist, dann schreiben Sie es noch ein weiteres Mal direkt auf den Button.

 

Weitere Elemente für Landing-Pages:

Sobald Sie die Basis für Ihre Landing-Page mit den obigen Schritten aufgebaut haben, ist bereits eine gute Grundlage geschaffen, um verschiedene Text- und Designvarianten der Landing-Page mit einem AB-Testing auszuprobieren.

Von diesen Elementen sollten Sie unterschiedliche Varianten ausprobieren:

  • Überschrift
  • Langer Text im Vergleich zu kurzem Text
  • Button Farbe und Text
  • Beschreibung des Nutzens
  • Seitenlayout

Legen Sie gleich los! Nehmen Sie ein Blatt Papier und fertigen Sie einen ersten Entwurf für Ihre Landing Page an. Gehen Sie nach den Punkten eins bis drei vor. Und falls Ihnen das schwerfällt, lassen Sie sich für die Texte und das Layout von einem Profi helfen.

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So finden Sie in vier Schritten Ihre Longtail-Keywords

Sie haben es sicher schon gemerkt, nicht jeder schafft es, sein Unternehmen bei allen wichtigen Keywords auf eine Top-Position zu bekommen. Geben Sie einen Begriff wie “Ferienwohnung” in die Google-Suchmaske ein. Auf Seite eins erscheinen nach vier Werbeblöcken die uns allen hinlänglich bekannten Anbieter für Urlaubsreisen und Ferienwohnungen. Doch die Website Ihres Freundes, der in der Schweiz ein wunderschönes Feriendomizil in den Bergen vermietet, suchen Sie vergebens (und Sie werden sie auch auf den folgenden Seiten sehr wahrscheinlich nicht finden).

Warum? Für ein starkes Keyword wie “Musik” oder “Ferienwohnung” ist ein gutes Ranking heute so gut wie unmöglich, wenn man nicht viel Geld in die Hand nimmt. Das ist nichts Neues. Doch weniger bekannt ist, dass Sie in unmittelbarer Nachbarschaft der Top-Keywords schon gleich bessere Chancen haben. Hier kann sich eine intensive Recherche nach Keywords und Kombinationen mit entsprechenden unterstützenden Begriffen lohnen. Je spezieller desto besser.

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Content Marketing Aktuell

10 Social Media Trends für 2017, die Ihr B2B-Marketing verändern

Bereits seit mehr als zehn Jahren fordern die sozialen Medien unser privates und berufliches Umfeld heraus. Für Viele sind sie mittlerweile zu einem festen Bestandteil in beiden Bereichen geworden. Social Media hat Einfluss darauf, wie wir neue Kontakte knüpfen, wie wir sie pflegen, woher wir unsere täglichen Nachrichten beziehen und welche Käufe wir wo tätigen. Selbst wer „nicht auf Facebook ist“ und Twitter „nicht richtig versteht“, hat zumindest davon gehört und weiß aus den Medien um die polarisierende Rolle der Netzwerke.

Zusammen mit dem Siegeszug des Smartphones hat sich dadurch in den letzten Jahren für Marketer eine Vielzahl von neuen Möglichkeiten aufgetan. Immer neue Apps und Social Media-Dienste kämpfen um die Aufmerksamkeit der Nutzer und Marketer müssen heute schnell herausfinden, welche Technologie einem Unternehmen langfristig den richtigen Nutzen bringen kann.

Jeff Bullas stellte in seinem Blog zuletzt die 10 wichtigsten Social Media Trends für 2017 zusammen. Unsere Liste bezieht sich auf ein paar seiner vorgestellten Vorhersagen und Technologien, sieht aber für den deutschsprachigen Markt einige Trends, die mehr grundlegender Natur sind, die amerikanischen Marketers sind uns hier um ein paar Schritte voraus.

 

  1. Live Streaming Video

2004 war YouTube eine Sensation. Doch wer Videos produzieren wollte, brauchte immer noch ein paar Basiskenntnisse rund um Videoschnitt und dazu etwas Kamera-Equipment. Prinzipiell ging das auch ohne und einige berühmte YouTuber haben zu Beginn nichts anderes gemacht, als in ihre USB-Kamera zu sprechen. Eine Unternehmenspräsentation für ein B2B-Publikum sollte, wenn möglich, ansprechender aussehen.

Leistungsfähigere Kameras in den mobilen Endgeräten sowie bessere Software erlauben heute auch spontane Aufnahmen in einer guten Qualität. Es kommt mittlerweile weniger aufs Editing an, als vielmehr auf das Einfangen von Events und besonderen Momenten über Livestreams. Marketer haben Namen wie Meerkat, Periscope und Blab kommen und gehen sehen. Momentan behauptet sich Facebook „Live“ am besten.

Live-Videos bringen für Unternehmen ein komplettes Umdenken mit sich. Es ändert die Art, wie wir Inhalte beruflicher und privater Art teilen und wie man mit Events umgeht. Live-Videos bieten neue Möglichkeiten der Interaktion und vermitteln dem Betrachter ein Gefühl der Exklusivität. Beides hilft auch im B2B-Marketing, das Publikum stärker an sich zu binden.

 

  1. Jetzt erst recht

Manche Experten sagen voraus, dass sich Unternehmen wieder aus dem Content Marketing zurückziehen werden, da es nicht die gewünschten Erfolge erzielt. Damit steigen automatisch die Chancen für andere Unternehmen, die ihr Content Marketing professionalisieren.

Nur 37 % der B2B-Content Marketer dokumentieren ihre Content-Strategie, während 17 % bisher nichts dokumentieren. Außerdem haben viele Websites nach wie vor gravierende SEO-Fehler wie doppelten Content und fehlende ALT-Tags.

Content Marketing wird im Jahr 2017 von vielen Unternehmen ernster angepackt, professioneller ausgeführt und effektiver gestaltet werden. Die fehlenden Erfolge bringen die einen dazu auszusteigen, anstatt ihre Strategie zu überarbeiten und anzupassen. Die anderen, die bereits spüren, dass sie auf dem richtigen Weg sind, legen jetzt erst recht noch eins drauf.

Einige Methoden der Professionalisierung könnten eine besser durchdachte Zweit- und Drittverwertung von Content, das gezielte Bedienen von Nischen und die bessere Vermarktung des produzierten Content sein.

 

  1. Weg von den Clickbaits!

Heute mit seinen Inhalten genug Aufmerksamkeit zu erregen, ist schwierig genug. Die falsche Schlussfolgerung war bisher: viel und schnell Content kreieren und bei den Headlines locken, was das Zeug hält. Ein altes Rezept wirkt aber auch hier weiterhin: Qualität vor Quantität. Für den Content Marketer wird es immer unumgänglicher, wirklich hilfreichen Content zu erstellen und diesen gekonnt zu vermarkten, um gute Ergebnisse zu erzielen. Auch die Distribution und Promotion der erstellten Inhalte erfordern weiterhin Sorgfalt und Nachhaltigkeit.

 

  1. Social Content mit Ablaufdatum

Die Idee von Snapchat, dass Nutzern nur eine begrenzte Zeit zur Verfügung steht, die Videos zu konsumieren, ist eine Antwort auf die Informationsflut, aus der man nur schwer herausstechen kann. Zu viel „altes“ Material verstopft die Kanäle. Instagram hat zuletzt mit „Instagram Stories“ diese Taktik kopiert. Content mit Ablaufdatum ist neu in der Social Media Welt und es lohnt sich, im nächsten Jahr auszuprobieren, ob es auch der B2B-Kommunikation nützen kann.

 

  1. Konsolidierung der Social Media-Angebote

Die Wildwest-Zeiten im Internet sind so langsam vorbei. Wer sich heute noch nicht klar platziert hat, für den wird es in Zukunft schwieriger werden. So geht es in jeder Industrie zu, die sich etabliert.

Gerade verdichtet sich die Gruppe der einflussreichen Unternehmen auf nur eine Handvoll. Facebook kaufte in den letzten Jahren WhatsApp, Instagram und Oculus Rift, Twitter Periscope und Microsoft LinkedIn für ganze 27 Milliarden Dollar. Social Media-Startups mit neuen Ideen kommen hier nicht mehr so leicht ran.

Der falsche Trugschluss für den Marketer ist allerdings, dass sich durch die Platzhirsche von nun an nichts mehr in der Social Media Landschaft verändern wird. Wie immer ist das kein gutes Mindset für einen Werbetreibenden. Man sollte aufmerksam schauen, was sich Neues tut und überlegen, wie es mir hilft, meine Marketingstrategie neu zu erfinden und anzupassen.

 

  1. Social Media kostet Geld

Mit organischem Content Traffic zu generieren wird immer schwieriger. Wer aufmerksam seine Facebook- oder Instagram-Timeline betrachtet, dem wird auffallen, dass sich die Dienste von der streng chronologischen Auflistung der Updates schon lange verabschiedet haben. Das “Was gibt’s Neues?” weicht immer mehr dem “Was interessiert mich?”

Durch die stets wachsende Informationsflut und sinkende Aufmerksamkeitsspanne der Nutzer konzentriert sich der Raum für Inhalte. Wer prominent im Newsfeed seines Publikums erscheinen möchte, der muss mittlerweile etwas Geld in die Hand nehmen. Wer über seine Facebookseite dreimal in der Woche Halbinteressantes verbreitet, sollte sich sehr genau fragen, ob sich der Aufwand überhaupt noch lohnt und was er eigentlich damit erreichen möchte.

Einerseits sollte man in Zukunft ein festes Budget für gesponserte Inhalte auf Facebook, LinkedIn, Instagram oder Snapchat einplanen. Andererseits ist es auch sinnvoll, sich auf die Wurzeln zu besinnen und gleichzeitig an effektiven SEO-Strategien zu arbeiten, mehr in gutes E-Mail-Marketing zu investieren, und damit unabhängig von Facebook- und Google-Algorithmen seine Zielgruppe zu erreichen.

 

  1. Automatisierung bringt mehr Sichtbarkeit

Wer es ernst mit dem Social Media Marketing meint, kommt mit Sheets und Projekttools irgendwann nicht mehr weiter. So effizient diese auch sind, ab einem gewissen Punkt erleichtert eine kluge Automation viel Arbeit und spart bares Geld. Apps wie Marketo, Hubspot, Hootsuite und andere Plattformen können hier helfen.

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Wer darüber noch nicht nachgedacht hat, bekommt vielleicht bald von seiner Konkurrenz den entscheidenden Weckruf. Es könnte sein, dass Ihr Marketing ohne Automation in Zukunft unbezahlbar wird. Marketing Automation arbeitet in die Richtung, dem Kunden zur richtigen Zeit den passenden Content zu präsentieren. In Zeiten einer starken Nutzung von Adblockern muss man sich mit Relevanz auseinandersetzen. Denn mit höherer Relevanz steigt gleichzeitig Ihre Sichtbarkeit.

 

  1. Social Media zahlt ins Vertrauen ein

Das ist nichts Neues, aber die Bedeutung von Transparenz hat nicht abgenommen. Plattformen wie Airbnb und Uber bewerten den Fahrer/Vermieter sowie den Gast. Und entgegen der Meinung vieler Skeptiker, sind diese Bewertung nicht so einfach zu fälschen wie eine Buchrezension bei Amazon. Das Prinzip der Transparenz ist gerade in der Social Media Welt essentiell und hat sich von dort aus mittlerweile auf andere Bereiche ausgebreitet. Viele Marken haben das noch nicht verstanden.

 

  1. Künstliche Intelligenz

Was hat mein Unternehmen mit künstlicher Intelligenz zu tun? Wofür muss ich mich rüsten? Ist es nicht viel zu früh, sich über so etwas Gedanken zu machen? Wie immer schadet es nie, gut vorbereitet zu sein. Die technischen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte zeichnen eine steile Kurve nach oben, alles ändert sich von nun an schneller, als uns lieb ist.

Mit künstlicher Intelligenz haben Sie jetzt bereits öfter zu tun als Sie vielleicht glauben. Facebook, LinkedIn und Pinterest nutzen bereits starke AI-Algorithmen für Gesichtserkennung, passendere Jobvorschläge und Vorschläge für Freunde und Themen im News-Feed. Und damit kratzen wir nur an der Oberfläche. 2017 sollte man die Ohren spitzen und auch etwas Grundwissen in Sachen künstlicher Intelligenz schadet dem Marketer nicht.

 

  1. Spezialisierung, Long Tail und die Nische

Redundanter Content, der für eine breite Zielgruppe geschrieben ist und sich nicht abhebt, spricht genau deshalb niemanden richtig an. Unternehmen, die es wagen, anhand der Daten und genauen Kenntnisse über ihre Kunden, Content zu entwerfen, der genau auf ihr Publikum zugeschnitten ist und tiefergehende Inhalte erzeugen, bekommen von ihrer Zielgruppe, die sich mit diesen Inhalten beschäftigt, viel zurück.

Maßgeschneiderte Angebote für kleine Teilzielgruppen, die ein spezielles Problem für ihre Leserschaft lösen, waren schon immer attraktiv. Ihre Chancen werden mit einer besseren Personalisierung und einer Marketing-Automatisierung weiter zunehmen. Die User sind bereits aufgeklärt genug, um zu wissen, dass das Unternehmen über genug Daten verfügt, um ihnen die für sie passenden Inhalte liefern. Tun Unternehmen das nicht, werde Kunden bald enttäuscht reagieren.

 

Auch wer heute denkt, er sei mit seinen Marketingstrategien auf dem neuesten Stand, muss sich daran gewöhnen, dass er in Zukunft mit den ein oder anderen Praktiken brechen muss, die wider Erwarten nicht effektiv genug sind für seine Zwecke und seine Kunden. Die Welt dreht sich auch 2017 ein Stück schneller. Wer sein Marketing ohne Verlustängste immer wieder neu erfindet, bleibt weiter im Spiel.

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Content Marketing Aktuell

Der 3-Stufen-Plan, mit dem Ihr Unternehmen auf LinkedIn erfolgreich wird

Es dürfte mittlerweile bekannt sein, dass LinkedIn und Xing keine reinen Job-Börsen mehr sind, sondern stark spezialisierte soziale Netzwerke, bestens geeignet für eine B2B-Kommunikation, die auch neue Aufträge generieren kann und Geschäftspartner auf Sie aufmerksam macht.

Die Stärke von LinkedIn liegt in seinem businessorientierten Publikum und in den Tools der Plattform (manche kostenlos, manche kostenpflichtig), die auch der B2B-Marketer nutzen kann, um die Sichtbarkeit seine Unternehmens und seinen Erfolg dort zu steigern.

Das Netzwerk LinkedIn hat sich seit 2003 stark verändert. Damals bestand sein Hauptanliegen darin, Arbeitssuchende mit Personalvermittlern und potenziellen Arbeitgebern zusammenzubringen. Heute ist LinkedIn ein idealer Ort, um neben qualifizierten Mitarbeitern auch Anbieter, Lieferanten oder neue Kunden zu finden. Folglich strömen Unternehmen jeder Größe dorthin, um hier Leads zu sammeln und ihre allgemeine digitale Sichtbarkeit zu erhöhen.

Jede Firma tickt anders, und nicht jeder Social Media-Marketing Plan wird Ihrem Unternehmen gerecht. Als eine grobe Richtschnur sollte man diese drei Dinge beachten, um auf LinkedIn erfolgreich zu sein:

1. Nutzen Sie die Unternehmens-Seite auf LinkedIn.
Hier können Sie Ihre Story erzählen und jeden Besucher davon überzeugen, warum Sie ein ernsthafter Player in Ihrer Branche sind.

Die LinkedIn-Unternehmensseiten bieten mittlerweile gute Möglichkeiten für eine starke Präsentation Ihrer Firma, ganz egal, ob es sich dabei um ein Start-Up oder um einen internationalen Konzern handelt. Mit etwas Sorgfalt können Sie die Seite so gestalten, dass sie mehr hergibt als Ihre Unternehmenswebsite. Es lohnt sich, hier etwas Zeit in eine gute Präsentation zu investieren oder heuern Sie einen Freelancer an, der sich um einen ansprechenden Text und um aussagekräftige Bilder kümmert.

Das sollte Ihre LinkedIn Unternehmensseite leisten:

  • Zeigen Sie auf, welchen Nutzen Ihr Angebot Kunden und Geschäftspartnern bringt. Kopieren Sie keine Werbetexte aus Ihrer Broschüren auf diese Seite!
  • Zeigen Sie Ihr Unternehmen in Bildern. Sei es mit Porträtfotos von Ihnen und Ihrem Team, mit dem Bild des Firmengebäudes oder mit Ihrem Service im Einsatz. Vermeiden Sie Fotos aus Bilddatenbanken.
  • Bleiben Sie konsequent bei der Bildsprache und beim Design, das Sie auch auf Ihrer Website verwenden.
  • Eine ansprechende Beschreibung Ihres Unternehmens für Ihre potenziellen Kunden sollte zeigen, dass Sie sich für deren Probleme interessieren. Die Unternehmensbeschreibung ist das wichtigste Feld auf der LinkedIn-Firmenseite. Hier haben Sie 2.000 Zeichen Platz, die Sie sinnvoll bis auf den letzten Buchstaben nutzen sollten.
  • Achten Sie darauf, dass Sie in den Texten die richtigen Keywords benutzen. Die sind besonders wichtig, damit Ihre Zielgruppe Sie auch auf LinkedIn leicht finden kann. Vergessen Sie nicht, dass hier etwas anders gesucht wird als bei Google: nach Thema, nach Industrie, nach Lösungen, nach Leistungen. Und kaum nach Produkten.
  • Verwenden Sie die richtige Kategorie und die relevanten “Spezialgebiete des Unternehmens”. Wählen Sie zuerst eine “Hauptbranche” (zum Beispiel “Halbleiter” oder “Automobil”). Hier müssen Sie sich festlegen. Weiter ins Detail gehen können Sie bei den sogenannten “Spezialgebieten”, hier können Sie so viele Begriffe hinzufügen wie Sie möchten.


2. Bauen Sie ein solides Netzwerk von Kontakten auf

LinkedIn arbeitet mit dem sogenannten “Circle of Influence”. Dahinter steckt ein Schema, wie seine Mitglieder untereinander vernetzt sind. Die meisten Nutzer können sich nur mit Personen verbinden, deren Einladungen sie bereits akzeptiert haben (Verbindungen 1. Grades) aber auch mit denjenigen, die bereits mit diesen Personen verbunden sind (Verbindungen 2. Grades). Verbindungen 3. Grades und weiter entfernte Verbindungen können nur kontaktiert werden, wenn deren Namen angezeigt werden (was diese wiederum jeweils in ihrem Profil festlegen). Das kann Sie schnell bei der Vergrößerung ihres Netzwerkes begrenzen (es sein denn, Sie zahlen dafür). Doch zum Glück gibt es die Möglichkeit, Kontakte aus Outlook, Gmail, Yahoo, Hotmail, AOL, oder über ein Spreadsheet zu importieren.

Viele haben Bedenken, ihre wertvollen Geschäftskontakte auf diese Weise mit LinkedIn abzugleichen. Ich kann das gut verstehen, hat man diese Adressen im Laufe der Jahre doch mühevoll gesammelt. Die Alternative: Sie suchen jeden Ihrer Kontakte einzeln über die Suchmaske auf LinkedIn. Viel Spaß!

Entspannen Sie sich: Die Kontakte nimmt Ihnen niemand weg. Doch die Import-Funktion erleichtert Ihnen den Aufbau Ihres Netzwerkes enorm, denn mit Ihren Kontakten können Sie sich direkt und ohne jede Hürde verbinden. Vermeiden Sie jedoch, alle auf einmal über “Alle auswählen” hinzuzufügen. Es könnten welche dabei sein, mit denen Sie eigentlich nichts mehr zu tun haben wollten. Ein Netzwerk aufzubauen bedeutet auch es zu pflegen. Die Hauptarbeit nimmt Ihnen LinkedIn ab, doch jede Verbindung sollten Sie bewußt und gewollt herstellen und nicht automatisieren.

3. Auch auf LinkedIn gilt: Social Media ist ein Marathon, kein Sprint

Um in den Social Media-Kanälen erfolgreich zu sein, braucht es viel Zeit, Geduld und Ausdauer. Auch wenn manche Tasks automatisiert werden können, der wichtigere Teil erfordert überlegte Entscheidungen und bewusstes Handeln. Wenn Sie nicht auf qualifizierte Mitarbeiter mit genug übriger Arbeitszeit oder auf eine kompetente Agentur zurückgreifen können, müssen Sie hier priorisieren. Erwarten Sie keine kurzfristigen Ergebnisse: Social Media ist ein Marathon, kein Sprint.

Was Sie unbedingt vermeiden sollten: eine Unternehmenspräsenz im Internet, auf der nichts passiert. Ihre potentiellen Kunden und Geschäftspartner erwarten zu Recht, dass alle Informationen über Ihre Firma auf dem neuesten Stand sind und auf Ihren Kanälen etwas passiert. Jede verwaiste Seite, jeder tote Link kann den guten Eindruck in einer Sekunde zerstören. Also bleiben Sie dran und posten Sie mindestens einmal pro Woche etwas auf Ihrer LinkedIn-Unternehmensseite.

Mit Social-Management-Tools wie Hootsuite können Sie die Veröffentlichung von vorbereiteten Posts automatisieren. Das kann helfen, wenn die Ressourcen knapp sind.

Weitere Regeln, um über LinkedIn neue Kunden zu gewinnen

LinkedIn ist kein Netzwerk, das nach dem Motto “Besuchen Sie uns!” funktioniert. Sie müssen aktiv werden, um erfolgreich zu sein. Aktive Kundengewinnung funktioniert hier am besten über das Veröffentlichen von Beiträgen, sei es in den LinkedIn-Gruppen und über die Publishing Platform „Pulse“.

So wichtig eine regelmäßige Aktivität auf LinkedIn auch ist, übertreiben Sie es nicht. LinkedIn war nicht immer ein „Business-Netzwerk“. Die Teilnehmer sind es also gewohnt, dass sie Anfragen zu Job-Positionen von Beratern und Unternehmen bekommen. Es ist daher vollkommen legitim, manche Mitglieder persönlich anzusprechen und sich selbst und seine Leistungen vorzustellen. Das kann nur schnell nach Spam aussehen. Wer zuvor lieblos geschriebene Ansprachen verschickt, darf sich nicht wundern, wenn er keine Antwort bekommt. Bleiben Sie persönlich und sympathisch. Das hilft immer.

Genauso sollte alles was Sie auf Ihrer LinkedIn-Seite, in den Gruppen oder auf Pulse posten, nützlich und informativ sein und kein verstecktes Verkaufsgespräch sein. Wenn Sie hier Ihre potentiellen Kunden und Geschäftspartner mit für sie relevanten Inhalten versorgen, werden Sie immer etwas zurückbekommen. Wenn Sie nur Ihre Leistung anpreisen, wird Ihr Input garantiert ignoriert oder als störend weggeklickt.

Es empfiehlt sich daher, mit einem relevanten Post oder durch einen überzeugenden Kommentar in einem Gespräch in einer für Sie relevanten Gruppe positiv aufzufallen und so mit einem Namen und einem Gesicht eine Haltung zu repräsentieren und nicht nur als Verkäufer wahrgenommen zu werden.

Seien Sie großzügig und nutzen Sie die “Empfehlen”-Funktion auf LinkedIn. Damit tun Sie nicht nur Ihrem Geschäftspartner, Kunden oder Kollegen einen großen Gefallen, sondern zeigen der LinkedIn-Community auch, welche Projekte Sie bereits mit anderen LinkedIn-Mitgliedern gestemmt haben.

Wenn Sie sich an meine Tipps halten, und das möglichst kontinuierlich, wird Ihr Profil immer öfter im Feed Ihrer Kontakte auftauchen, Ihre Sichtbarkeit auf LinkedIn wird größer, was zu mehr Besuchen, zu mehr Traffic auf Ihrer Unternehmenswebsite und zu mehr Leads und mehr Geschäft für Ihr Unternehmen führt.

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Content Marketing Aktuell

B2B Content Marketing: Tipps aus der Praxis

Mit der richtigen Strategie kann Content Marketing Einiges bewirken:

  •      Qualifizierte Leads für Ihr Unternehmen erzeugen
  •      Die Leads so aktivieren, dass sie zu neuen Kunden werden
  •      Markenbewusstsein und Thought Leadership in Ihrer Branche aufbauen
  •      Kunden halten und bestehende Aufträge vergrößern
  •      Beziehungen zu Influencern und Markenfans aufbauen

Es ist natürlich kein Kinderspiel, aber es ist machbar.

Das Wichtigste zuerst: Qualität vor Quantität

Die Zeiten sind vorbei, in denen das Veröffentlichen von Blogbeiträgen mit einer Länge von rund 200 Wörtern zu einem höheren Google Ranking führt. Auch kurze Keyword-lastige Inhalte funktionieren nicht mehr. Sobald die Suchmaschinen erkannten, dass sich Firmen ihren Weg an die Spitze der SEO Rankings gespammt haben, stellten sie ihre Algorithmen kurzerhand um, und setzen seitdem auf Qualität vor Quantität.

Die Goldene Regel für die Erstellung von Inhalten:

Schreiben Sie so, dass die Menschen Ihre Texte konsumieren wollen!

Eigentlich ist es ganz einfach: Kreieren Sie Inhalte für Ihr Publikum. Wenn die Interessenten sich nicht wirklich für Ihre Inhalte begeistern, wird es schwierig mit dem Vermarktungserfolg.

Wie sollte man also vorgehen?

Erstellen Sie längere ansprechende Inhalte von höchster Qualität. Rand Fishkin von MOZ meint sogar, dass die eigenen Inhalte 10x besser sein sollten als vergleichbare Inhalte, die über Suchmaschinen zu finden sind.

10 mal so guter Content ist also der neue Standard, mit dem Sie gewinnen

  •      Bieten Sie Ihren Lesern einen echten Mehrwert
  •      Erzeugen Sie einen Wettbewerbsvorteil für Ihre Interessenten
  •      Etablieren Sie einen einzigartigen Treffpunkt, wo sich Ihr Publikum trifft

Wenn der Content wirklich gut ist, entstehen positive Nebeneffekte, wie zum Beispiel, dass aus Interessenten neue Kunden werden. Ich empfehle Ihnen, dass Ihre kostenlose Inhalte zu Ihren besten Inhalten zählen sollten, denn nach diesen Inhalten werden Sie von den Lesern beurteilt. Wenn Ihre kostenlosen Inhalte wirklich nützlich und wertvoll sind, fragt sich jeder wie gut dann erst der kostenpflichtige Inhalt sein mag.  Ein guter Artikel sollte hochwertige Information enthalten und einen individuellen Ton anschlagen. Es gibt schon zu viele Leute, die allgemeines und langweiliges Zeug veröffentlichen. Trauen sie sich einzigartig zu sein!

Um in einem hart umkämpften Markt aufzufallen und sich zu differenzieren, ist es überlebenswichtig, engagierte hochwertige Inhalte zu kreieren.

Wenn Sie dies schaffen, werden Sie in den Google Rankings nach oben fliegen, massiv Social Shares bekommen, Inbound Links und konsequenterweise auch Leads. Sie werden das erhöhte Interesse auch an den steigenden Nutzerzugriffen und der längeren Verweildauer und den geringeren Absprungraten auf Ihrer Website spüren.

All diese Indikatoren werden von Google erfasst und fließen in das Keyword Ranking mit ein. Positive Nutzersignale dienen gleichzeitig als Content-Validierung: Wenn Besucher X Minuten auf Ihrer Website verbringen, beweist dies, dass sie tatsächlich Ihre Inhalte konsumieren und die Seite nicht nach ein paar Sekunden wieder verlassen. Die Nutzerströme beweisen also, dass Ihre Inhalte wertvoll und lesenswert sind.

Noch eine Sache: Auch wenn Sie denken, dass Sie schon sehr guten und ausreichenden Content produzieren, es kann und sollte immer noch besser und noch mehr werden!

Nutzererlebnisse

Manchmal geht es auch nicht um den Inhalt, sondern wie er präsentiert wird. Die Art wie ein Leser Ihre Inhalte erlebt und mit ihnen interagiert ist genauso wichtig, wie der Inhalt selbst.

Wenn Ihr Blog so attraktiv wie ein Hochglanzmagazin ist, steigert dies den organischen Blog-Traffic ebenfalls und hält die Leser länger auf Ihrer Seite, was Ihnen wiederum mehr Chancen bietet, sie als Kunden zu gewinnen.

Nehmen Sie SEO ernst!

Ganz ernsthaft: SEO ist nicht mehr „nice to have“, sondern inzwischen ein MUSS! Es ist entscheidend SEO in Ihre Content Marketing Bemühungen mit einzubeziehen. Warum? Ganz einfach: Weil niemand die Suchergebnisse auf der 2. Seite bei Google anklickt.

Wenn Sie Content produzieren, sollten Sie ein bisschen Zeit investieren, um die Inhalte für die Suchmaschinen zu optimieren. Sie werden sehen, dass es sich lohnt.

Denken Sie immer daran:

Je besser Ihr SEO, desto höher ist Ihre Suchmaschinenplatzierung und desto mehr Besucher kommen auf Ihre Website. Und je mehr Besuche Sie auf Ihrer Website haben, desto mehr Kunden können Sie gewinnen. Und das Ganze ist sogar noch kostenlos. Sie brauchen nur etwas Zeit investieren.

Wenn Sie Ihre Inhalte optimieren, beachten Sie die grundlegenden SEO Regeln:

  •      Führen Sie vorab eine Keyword Recherche durch
  •      Optimieren Sie die Überschriften-Tags
  •      Schreiben Sie ausführliche, sinnvolle Meta-Beschreibungen
  •      Kennzeichnen Sie Ihre Seiten mit strukturierten Daten
  •      Vermeiden Sie doppelte Inhalte
  •      Richten Sie die Redirects stimmig ein
  •      Erstellen Sie einen internen Verlinkungsplan
  •      Versuchen Sie hochwertige Backlinks zu erzielen

Organisation ist alles!

Ohne eine detaillierte Strategie in das Abenteuer Content Marketing zu springen grenzt schon an Selbstsabotage. Das Content Marketing Institute schreibt in seinem aktuellen Bericht: „Untersuchungen zeigen, dass diejenigen, die konsequent ihre Strategie dokumentieren in fast allen Bereichen des Content-Marketing effektiver sind.“

Und der Marketingexperte Neil Patel wird sogar noch deutlicher: „Jede Strategie – selbst eine schlechte – ist besser als gar keine Strategie. Mit einer schlechten Strategie, können Sie zumindest herausfinden, dass etwas schlecht ist und es ändern. Ohne Strategie werden Sie weiter nur das tun, was Sie schon immer getan haben, verschwenden Ihre Zeit, verlieren Geld und ruinieren Ihre Marke.“

Wenn die Art der Inhalte nicht zu den Bedürfnissen der potentiellen Käufer passt, unterstützen sie auch nicht die Dialoge, die erforderlich sind, um den Kaufprozess voranzutreiben. Und wenn nicht das gesamte Potential von Inhalten ausgeschöpft wird, liegt dies meist an einer fehlenden oder schlechten Strategie.

Der Redaktionsplan

Gehen Sie nachhaltig mit den Ressourcen Ihres Teams und des Unternehmens um. Bevor Sie Inhalte kreieren, sollten Sie bestimmen, für wen diese Inhalte gedacht sind, wann sie veröffentlicht werden sollen, wie Sie sie promoten wollen und wie Sie den Erfolg messen. Zeitplanung, Produktion und Veröffentlichung sind hier wichtige Faktoren.

Die Basis für jede Content-Strategie ist ein detaillierter Redaktionsplan.

Er ist eines der wertvollsten Dokumente jedes Marketing Teams und hilft die verschiedenen Content Arten zu planen und zu visualisieren.

Der Redaktionsplan steuert die Arbeitsbelastung und Fristen Ihres Teams, bestimmt die Verantwortlichkeiten und Deadlines für die zu erzeugenden Inhalte.

Diese Themen sollte ein Redaktionsplan abdecken:

  • geplanter Veröffentlichungstermin
  • Thema des Contents
  • Content-Art (z. B. Fachartikel, Interview, Infografik, Video…)
  • Verantwortlicher Autor
  • Kanäle, auf denen der Content publiziert werden soll (Blog, Facebook, Twitter, LinkedIn, YouTube, Gastblogs)

Egal wieviel organischer Traffic Ihr Content generiert, Sie können nicht erwarten, dass Interessenten ihn von alleine finden. Sobald sie also Ihre wunderbaren Inhalte kreiert haben, müssen Sie sie promoten. Ansonsten wird nie jemand erfahren, dass Ihre Inhalte überhaupt existieren.

Es gibt verschiedene Wege Ihren Content zu promoten.

Hier sind ein paar Beispiele:

  •      Gastbeiträge auf anderen Blogs
  •      Veröffentlichung in den Medien
  •      Inbound Links
  •      Geteilte Inhalte in sozialen Medien
  •      Email-Listen
  •      Presseportale

Hier ist eine Kombination von Content, Sozialen Netzwerken und Pressearbeit nützlich, da sie zu Synergieeffekten führt. Auch die Vernetzung mit der Fachpresse Ihrer Branche ist hilfreich.

Sehr erfolgreich sind auch Facebook Ads, da Sie so ein großes vielfältiges Publikum erreichen können.

Wenn Sie Ihre Ads richtig einstellen, kann Ihr Traffic regelrecht explodieren. Die Resultate werden täglich gemessen und können kontinuierlich optimiert werden. Aus unserer Erfahrung heraus funktionieren die Anzeigen im Newsfeed wesentlich besser als die am rechten Rand. Auch Retargeting Ads sind erfolgreich.

Insgesamt lässt sich sagen, dass nur weil eine Methode gerade funktioniert, es nicht bedeuten muss, dass sie in sechs Monaten auch noch erfolgreich ist. Sie sollten bereit sein, Ihre Taktik blitzschnell zu ändern. Bleiben Sie wachsam und flexibel, dann wird alles gut!

 

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Content Marketing Aktuell

Guerilla-Taktik Growth-Hacking: 10 Tipps zur B2B Lead-Generierung

Als Alternative zur traditionellen Werbung, wie Mediaschaltungen in elektronischen oder gedruckten Medien, wächst das Interesse an Growth-Hacking zunehmend. Entwickelt von Startups, die mit wenig Budget, dafür aber mit Kreativität, analytischem Denken und dem Einsatz von Social Media ihren Absatz fördern und Bekanntheit erlangen, wächst das Interesse an Growth-Hacking heute zunehmend. Die Techniken des Growth Hacking sind in erster Linie auf Wachstum ausgerichtet und werden etwa von Unternehmen wie Facebook, Twitter, LinkedIn, Airbnb und Dropbox eingesetzt,

Das Growth Hacking ermöglicht jedem Unternehmen einen Start ins Online-Marketing, selbst wenn nur begrenzte Mittel vorhanden sind. Meistens werden dabei bereits etablierte Mittel wie Suchmaschinenoptimierung, Websiteanalyse oder Content Marketing eingesetzt.

Auch Vermarkter merken heute, dass traditionelle Marketing-Ansätze nicht mehr so  funktionieren wie bisher. Höchste Zeit also, herauszufinden, ob man von den Vorzügen des Growth Hacking profitieren kann. Eins ist sicher: Der Einsatz von Growth-Hacking verschafft einem Unternehmen einen enormen Wissensvorsprung gegenüber der Konkurrenz. Die Lernkurve dabei ist steil, die Erfolge nachhaltig und der Einsatz gering.

Lesen Sie weiter und finden Sie heraus, ob Growth-Hacking etwas für Ihr Unternehmen ist.

B2B vs. B2C

Funktionieren die Growth Hacking-Techniken besser für den B2B- oder besser für den B2C-Bereich?

Dem Endverbraucher etwas zu verkaufen, wird immer schwieriger. Smarte Unternehmer dagegen wissen, dass ein finanzielles Investment in die richtige Sache sich später auszahlen kann. Im B2C Bereich haben die Verbraucher oft das Gefühl, dass sie aus einer unbegrenzten Zahl an Herstellern auswählen können – das macht den Wettbewerb härter. Während der Wettbewerb im B2B-Markt zwar auch hart ist, den Kunden aber weitaus weniger Herstelleroptionen zur Auswahl stehen.

Dieser Mangel macht Growth-Hacking im B2B-Marketing so effektiv. Während sich traditionelles B2B-Marketing darauf konzentriert, dass passende Interessenten direkt angesprochen werden, ermöglicht Growth-Hacking, Ihr Netz weiter zu spannen und ein größeres Publikum zu erreichen und damit Ihre Chancen auf Erfolg dramatisch zu erhöhen.

Auf dem digitalen Markt sind Ihre Konkurrenten zahlreich und das Schlachtfeld ist das riesige globale Netz. Doch mit Hilfe von Growth-Hacking-Taktiken können Sie auch hier mehr und qualitativ bessere Leads erzeugen als auf herkömmlichen Wege.

Hier sind einige Taktiken, die Ihnen dabei helfen:

10 B2B Growth-Hacking-Taktiken, um Leads zu generieren

  1. Erstellen Sie Inhalte, die leicht teilbar sind, wie E-Books, White Papers, Fallstudien, Webinare, informative Artikel und Slideshares.

Der Fokus liegt hier auf der einfachen Teilbarkeit. Machen Sie es den Menschen leicht, Ihre Inhalte an andere weiterzugeben. Diese “soziale Validierung” hat einen direkten Einfluss auf die Suchmaschinen-Rankings, vor allem bei Google.

  1. Verwenden Sie Ihre Inhalte mehrfach

Sie müssen nicht immer wieder neue Inhalte am laufenden Band kreieren. Sie können auch alte Inhalte in neuer Form wiederverwenden, vor allem, wenn sie nützlich und beliebt sind. Versuchen Sie, einen Blog-Post in eine Infografik, eine Slide-Präsentation oder ein E-Book umzuwandeln. Sie können dies immer wieder tun, um abwechslungsreiche und leicht zu konsumierende Inhalte für Ihre Leser zu schaffen.

  1. Nutzen Sie die Möglichkeit zur Wiederansprache durch eine Seite / einen Post.

Das Content-Marketing sollte ein Schwerpunkt Ihrer B2B Growth-Hacking-Taktik sein. Aber vergessen Sie nicht, Ihre Blog-Besucher an anderen Stellen erneut anzusprechen. Sie können dazu Google-, Facebook- oder Twitter-Anzeigen schalten. Erstellen Sie benutzerdefinierte Anzeigen auf der Grundlage der Besucheranalsye Ihres Blogs. Zielen Sie für einen maximalen Effekt auf eine ausgewählte Zielgruppe ab.

  1. Verwenden Sie Ihre Newsletter und E-Mails als Verkaufs-Trichter.

Menschen, die Newsletter öffnen, lesen und anklicken, wenn sie Zeit haben, sind oft in der richtigen Stimmung für Longread-Content. Beschäftigt sich ein Nutzer länger mit Ihren Inhalten, steigt die Chance, seinen Besuch in einen Lead zu verwandeln.

Teilen Sie die Empfänger Ihres Newsletters in verschiedene Nutzergruppen ein und versenden Sie verschiedene E-Mails an zahlende Kunden, engagierte Nutzer und diejenigen, die sich für den Newsletter eingetragen, aber noch nichts gekauft haben. Je zielgerichteter die Ansprache ist, desto besser die Lead-Conversion.

  1. Bauen Sie eine eigene Community auf

Ein Teil Ihrer Growth-Hacking-Strategie kann der Aufbau einer Gruppe von Kunden sein, die sich oft mit Ihrem Unternehmen befassen. Qualaroo, ein Service für Kundenbefragungen,  wurde auf diese Weise geschickt aufgebaut. Moz und Hubspot konnten ebenfalls dynamische und engagierte Gemeinschaften rund um ihre Produkte schaffen.

  1. Arbeiten Sie an Ihrer LinkedIn-Präsenz

Mit Ihrem LinkedIn-Profil sind Sie bereits Teill eines der effektivsten sozialen B2B-Netzwerke der Welt. Eine aktuelle Studie zeigt, dass LinkedIn für 80% der gesamten B2B-Social-Media-Leads verantwortlich ist. Dies liegt vor allem daran, dass LinkedIn unter seinen Nutzern eine Kultur etablieren konnte, die weit über eine Selbstpräsentation hinaus geht. Als sozialer Kanal mit täglich frischen Blogbeiträgen, Eventankündigungen und Umfragen verbindet LinkedIn sehr erfolgreich Unternehmen und Fachleute.

  1. Content, Content, Content

Wenn Sie die Beiträge in diesem Blog bereits länger verfolgt haben, dann wissen Sie, was jetzt kommt. Schaffen Sie großartige Inhalte, die die brennenden Fragen aus Ihrer Industrie beantworten. Bieten Sie immer wieder Artikel an, die Lösungen für Probleme bieten, die weiterbilden, interessante Informationen ansprechend aufbereiten über genau die Dinge, mit denen Ihre Zielgruppe täglich zu tun hat. Content Marketing gehört zu den subtilen, aber sehr nützlichen Hacks, um Besucher Ihrer Website in Leads zu “verwandeln”.

  1. Lassen Sie andere für sich sprechen, um Vertrauen zu schaffen

Testimonials und Referenzen von zufriedenen Kunden sind für potentielle Kunden überzeugende Beweise, dass Sie gute Arbeit leisten. Sie helfen, das Vertrauen zu schaffen und sind manchmal der letzte ausschlaggebende Faktor, der einen Besucher dazu bringt, Ihnen eine E-Mail zu schreiben oder zum Hörer zu greifen.

  1. Sprechen Sie Ihre Kontakt an verschiedenen Orten an

Erst wenn ein potentieller Kunde mehrmals von Ihnen angesprochen wurde, kann in ihm echtes Interesse wachsen. Multi-Touch-Kampagnen funktionieren über verschiedene Kanäle. Sie sind zwar relativ aufwendig, zahlen sich aber immer aus. Eine solche Kampagne ist ansprechend personalisiert und arbeitet mit mehren Call-to-Action Szenarien.

  1. Holen Sie sich so früh und so oft wie möglich Nutzerfeedback

Führen Sie Umfragen auf Ihrer Website durch, mit denen Sie die Probleme Ihrer Kunden identifizieren können. Es ist auch eine gute Idee, ein Analyse-Tool zu verwenden, um zu sehen, wie die Menschen mit Ihrer Website interagieren.

Wie Sie an den oben genannten Tipps sehen können, stehen B2B_Unternehmen heute viele Growth-Hacks zur Verfügung. Die alten SEO-Taktiken wirken zwar noch, reichen aber nicht mehr aus, um genug organische Leads zu generieren.

Damit Sie eine Erfolgskurve bei der Lead-Generierung hinlegen, müssen Sie schnell und aggressiv agieren und die richtigen Schritte in Angriff nehmen. Und wenn Sie alles richtig machen, ist Ihr langfristiges Wachstum ein Kinderspiel.

 

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Content Marketing Aktuell

PR und Content Marketing – ein ungleiches Paar?

Man könnte meinen, dass sich PR und Content Marketing gegenseitig ausschließen. Das eine feiert die Ergebnisse und Produkte der Firma, das andere spricht mit dem Kunden und bietet handfeste Lösungen an.

Doch das ungleiche Paar hat Vieles gemeinsam und beide sind in der Ausführung ähnlich. Ihre unterschiedlichen Ziele führen zu unterschiedlichen Ergebnissen. In ihrer Kombination sind sie aber umso wirkungsvoller. Je besser Sie die Möglichkeiten der beiden Strategien verstehen, desto mehr können Sie davon profitieren.

Wo überlappen sich PR und Content Marketing?
Wenn man es herunterbricht, dann sind PR wie auch Content Marketing beides Kommunikationswerkzeuge, die ein Unternehmen einsetzt, um sich als führend in seiner Branche zu positionieren und zu zeigen, dass es die Bedürfnisse seiner Kunden erfüllen kann.

Eine gute Content Marketing Strategie nutzt gern die Inhalte aus der PR und umgekehrt. Wenn Sie eine Pressemitteilung für ein neues Produkt an Ihre Medienkontakte verschicken, dann können Sie die Meldung zusätzlich auch in Ihren Blogposts erwähnen oder verlinken, wenn es dort um ähnliche Themen geht. Dadurch bekommt der Blogbeitrag automatisch eine größere thematische Breite, was ihn relevanter und wertvoller macht. Umgekehrt können Sie in der Pressemitteilung auf weiteren Content zum Thema verlinken, den Sie auf Ihrer Unternehmenswebsite anbieten.

Was kann Content Marketing, was PR nicht kann?
Content Marketing beantwortet Fragen und bietet echte Lösungen für reale Probleme und schafft so eine Verbindung zwischen Nutzer und Produkt, die es zwar schon immer gab, aber von Marken und Unternehmen meistens ignoriert wurde oder zumindest nicht für das Marketing genutzt wurde. Im Herzen einer Content Marketing Strategie findet sich relevanter und hochwertiger Content, der es versteht, keine Verkaufsformel herunterzubeten, sondern lebensnahe Lösungen anzubieten.

Was kann PR, was Content Marketing nicht kann?
PR gibt einem Unternehmen üblicherweise die Möglichkeit, sich und seine Produkte stärker zu promoten. Und dies erreicht sie, indem sie die Medien als Multiplikator und Meinungsbildner anspricht. Auch PR-Inhalte können ganz spezielle Aufgaben und Probleme ansprechen. Krisenkommunikation zum Beispiel ist ein wichtiger Teil des PR-Repertoires einer Firma, mit dem man schnell und direkt an die Medien gehen kann, um größeren Schaden zu vermeiden.

Content ist im Aufwind, doch PR wird nicht verschwinden.
Der PR-Ansatz hat sich in den Marketing-Strategien von Unternehmen mittlerweile etabliert. Nicht selten können neue Aufträge auf die Veröffentlichung bestimmter Presseartikel zurückgeführt werden, oder zumindest in vielen Fällen ausschlaggebend für eine Kaufentscheidung sein. Und gleichzeitig ist Content Marketing am Wachsen wie noch nie.

Der Ansatz ist komplexer geworden, Qualität hat sich gegenüber Quantität durchgesetzt und die übergreifenden Strategien sind den Kinderschuhen entwachsen und halten Schritt mit den SEO-Updates des sich veränderten Marktes.

PR hat von Content Marketing gelernt.
Was bei PR in der Vergangenheit oft versäumt wurde, ist der Fokus auf auf die Qualität. In vielen PR-Abteilungen steht alle zwei Wochen eine neue Pressemitteillung für Kunde XY auf dem Kalender. Dieser Rhythmus stammt jedoch noch aus der Zeit, als man mit einer hohen Taktzahl an PR-Aussendungen bei Redakteuren auffallen konnte. Heute sind die Postfächer verstopft und Halbrelevantes wird schnell gelöscht, wenn die Betreffzeile nicht genug hergibt.

PR hat von Content Marketing gelernt. Und wer sich als PR-Mensch ernsthaft mit Content Marketing auseinandersetzt, hat gute Chancen, auch in Zukunft Unternehmen genügend Aufmerksamkeit zu verschaffen.

Wird der Content Marketing-Trend die Wirksamkeit von PR beeinträchtigen?
Wenn traditionelle Medien wie Fachmagazine und Wirtschaftspresse die Inhalte eines Unternehmens aufgreifen und verstärken sollen, dann hat PR weiterhin ihren festen Platz in der Unternehmenskommunikation.

Die Digitalisierung produziert eine Menge Content. Manche sagen, zu viel. Aber erst einmal ist es lediglich mehr als vorher. Und da stellen wir uns der für PR-Leute schon immer größten Herausforderung: Aufmerksamkeit erlangen. Content Marketing ist der Sparringspartner der PR. Wer mehr Aufmerksamkeit möchte, der muss trainieren.

Kurz vor der Kaufentscheidung sind PR-Inhalte starker gefragt
Content Marketing spielt eine große Rolle dabei, neue Käufer zu finden, und doch wird PR immer noch als eine gewaltige Kraft in der Marketingwelt gesehen. Das hat seinen guten Grund. Laut einer Studie von Nielsen und inPowered werden in der letzten Phase einer Kaufentscheidung dem “Branded Content” und dem “Expert Content” der Vorzug gegenüber den Nutzermeinungen im Internet gegeben. Das hat damit zu tun, dass der potentielle Käufer gegen Ende seiner Reise mehr Fokus auf das Produkt und die Services legt, als während der anfänglichen Recherche. In diesem Moment schaut er aktiv nach PR-Informationen, die ihm ohne Umschweife Produktinformationen liefern und das Vertrauen, das sich bei ihm aufgebaut hat, von Experten bestätigen zu lassen.

Können Content und PR Hand in Hand zusammenarbeiten?
PR-Inhalte können eine wichtige Rolle in einer Content-Strategie spielen. Wenn eine Firma an ihrem Image arbeiten mochte, wenn sie über ihren Beitrag zu wohltätigen Aktionen oder gesellschaftlichen Themen reden möchte, dann wird sie das eher über eine Pressemitteilung tun, als über Inhalte im B2B-Blog oder in einem YouTube-Clip.

Eine solide Content-Strategie versorgt ihre Kunden auf ihrer Reise mit Informationen, um den nächsten Schritt tun zu können, ohne ihm an jeder Ecke etwas verkaufen zu wollen. Wenn Content mehr zu einem Sales Pitch wird als zu einer Informationsquelle, dann werden Sie den Nutzer dieser Inhalte als Kunden bald verlieren.

Gleichzeitig hat PR-Content seinen festen Platz in der Kommunikation und kann auch durch Blogposts aus Nutzern Kunden machen. Ein Call-to-Action-Button innerhalb eines Artikels, der den Leser auf einen neuen Product Release lenkt, ist etwas Anderes als wenn der ganze Text verkaufen möchte. Relevante Company-News an der richtigen Stelle eingestreut, können Vertrauen vermitteln.

Verknüpfen Sie PR und Content Marketing im Sinne Ihrer Strategie
Der Schlüssel, wann man PR und wann Content Marketing einsetzen sollte, besteht wie immer darin, das richtige Gleichgewicht zwischen beiden zu halten. Wenn sich die Inhalte zu weit von Ihren eigenen Zielen entfernen, werden sie nie das richtige Publikum erreichen und es für Sie begeistern.

Züchten Sie beides nicht in unterschiedlichen Silos, sondern verknüpfen Sie die Ansätze im Sinne Ihrer Kommunikationsstrategie. Beide Ansätze können Ihnen dann helfen, Ihr Ziel nicht aus den Augen zu verlieren.

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Content Marketing Aktuell

Sieben Dinge, an die Sie beim Content Marketing bisher nicht gedacht haben

Content Marketing ist King. OK, Sie können es nicht mehr hören, aber es ist nunmal genauso wahr wie die meisten Besucher Ihrer Website oder Ihres Blog sicher dort gelandet sind, weil sie nach einer bestimmten für sie wichtigen Information gesucht haben.

Sie investieren bereits eine Menge Zeit in die Inhalte Ihrer Website und versuchen, alles richtig zu machen, damit Ihr Traffic nach oben geht und aus Ihren Besuchern Kunden werden. Aber wie viele Dinge, über die man im Internet liest, so gibt es auch beim Content Marketing eine Menge falsche Wahrheiten darüber, was denn nun das Richtige ist. Und während Sie viel Zeit damit verbringen, jede einzelne Maßnahme auf ihre Wirkung hin zu testen, könnten Sie übersehen, worauf es beim Content Marketing wirklich ankommt. Hier sind sieben Dinge, an die Sie dabei bisher vielleicht nicht gedacht haben:

  1. Sie müssen für guten Content nicht immer neue Beiträge schreiben

Sie müssen ständig neue Inhalte produzieren, um für Besucher auf Ihrer Website interessant zu bleiben? Falsch. Beim Content Marketing geht es nicht nur darum, ununterbrochen neue Blogartikel zu schreiben, sondern auch darum, wie Ihr Publikum darauf reagiert. Und dazu braucht es nicht unbedingt den von Ihnen produzierten Content. Wenn Sie im Vorfeld um Erlaubnis gefragt haben, spricht nichts dagegen, auch Inhalte von Anderen auf Ihrer Website zu veröffentlichen. Auf diese Weise können alle Seiten davon profitieren. Sie sollten auch regelmäßig in anderen Blogs, Foren und Social Media Kanälen, in denen sich Ihre Zielgruppe aufhält, kommentieren und von dort Links zu Ihrer Website posten.

  1. Content Marketing ist nichts Neues

Content Marketing ist nichts, das erst mit dem Aufkommen von Blogs und Social Media entstanden ist. Genau genommen gab es Content Marketing bereits lange vor dem Internet, denn eigentlich ist es ursprünglich eine Offline-Strategie.

Jedes Mal, wenn Sie eine Firmenzeitschrift oder ein kostenloses Anzeigenblatt lesen, halten Sie ein Content Marketing Produkt in den Händen. Oder denken Sie an die praxisnahen Rezepte zum Ausschneiden und Sammeln von Dr. Oetker, aus dem schon 1911 das erste “Dr. Oetker Schulkochbuch” entstand, das fortwährend überarbeitet wurde und heute mit über 19 Millionen verkauften Exemplaren zu den meistverkauften Kochbüchern weltweit zählt. Das älteste Content Marketing Produkt stammt angeblich vom Landmaschinenhersteller John Deere, der 1885 sein “Furrow Magazine” launchte, um Farmern in den USA darin zeigte, wie sie die neue Technologie in der Landwirtschaft einsetzen.

  1. Content Marketing ist ein 24/7-Job

Genau so ist es – leider. Und gerade wenn Sie in den Social Media Kanälen Inhalte teilen (und das sollten Sie), wird Content Marketing zu einer Aufgabe, die Sie konstant beobachten und steuern sollten. Auch nach Ladenschluss und während des Wochenendes.

Und das aus dem ganz einfachen Grund: Weil Sie nicht möchten, dass eine schlechte Bewertung oder ein negativer Kommentar Beine bekommt, während Sie gerade nicht hinschauen. Vergessen Sie nicht: Auch Ihre Website kann 24 Stunden am Tag von der ganzen Welt gesehen werden. Sie haben keine Kontrolle darüber, wer wann Ihre Seite besucht und welche Inhalte er liest.

Natürlich brauchen auch Sie wie jeder Mensch genug Schlaf. Aber seien Sie vorbereitet, dass Content Marketing kein Nine-to-five-Job ist und Sie vielleicht jemanden brauchen, der außerhalb der Geschäftszeiten und am Wochenende ein Auge darauf hat.

  1. Sie brauchen eine Strategie, damit es funktioniert

Bevor Sie Ihren ersten Blogbeitrag schreiben, sollten Sie wissen, welche Strategie Sie damit verfolgen. Dabei geht es darum, sich über ein paar Dinge im Klaren zu sein, angefangen von Ihrem Zielpublikum, über Ihre Message bis hin zu dem Mehrwert, den Sie Ihrem Publikum bieten möchten.

Wenn Sie nicht wissen, wen genau Sie mit Ihren Inhalten ansprechen möchten, wenn Sie dessen Erwartungen nicht kennen, dann werden Ihre Maßnahmen einfach weniger erfolgreich sein und Ihre Website den Traffic in weniger echte Leads verwandeln.

  1. Ihr Content muss nicht preisverdächtig sein

Sie haben Bedenken, dass Sie nicht smart genug rüberkommen oder dass Sie nicht Experte genug auf Ihrem Gebiet sind, um kontinuierlich darüber zu schreiben? Sie finden, dieses Content Marketing ist nur etwas für große Marken mit viel Aufmerksamkeit und definitiv nichts für Sie? Wenn dem so ist, dann muss ich Ihnen sagen, Sie treffen hier eine falsche Entscheidung. Ja, Sie irren sich sogar gewaltig.

Vergessen Sie nicht: Sie brauchen Experten-Content nur abzuliefern, wenn auch Ihr Publikum aus Experten besteht. Ansonsten, versuchen Sie einfach so gut zu sein, wie Sie können. Das sollte ausreichen, wirklich. Investieren Sie etwas mehr Zeit in Recherche und machen Sie fehlendes Know-how mit Experten-Interviews in Ihrem Blog wieder wett.

Wie Sie vielleicht ahnen, sind die meiste Informationen, nach denen Leute online suchen, gar nicht so speziell, sondern beantworten sehr grundlegende Fragen. Wenn es tiefer gehen soll, dann sucht Ihr Publikum auch genau danach, vielleicht in wissenschaftlichen Artikeln oder White Papers, aber weniger in Blog Posts. Ich versichere Ihnen: Wenn Sie Ihr Produkt und Ihre Branche gut genug kennen, dann können Sie bereits sehr wertvollen Content schaffen.

  1. Mehr Content ist nicht der einzige Weg

Es gibt Leute, die sagen Ihnen, Sie bräuchten hunderte oder sogar tausende von Blogbeiträgen auf Ihrer Website, um heute überhaupt herauszustechen und Ihrem Publikum aufzufallen. Aber das ist nicht wahr. Es geht hier in erster Linie nicht um die Fülle der Beiträge. Niemand wird Ihre Website besuchen, um die Anzahl Ihrer Blogposts zu zählen. Der Großteil der Leser kommt für diesen einen Artikel, der ihm weiterhelfen soll.

Es reichen bereits 100 Blogbeiträge aus, um die Aufmerksamkeit von Google zu gewinnen und um sicher zu gehen, dass Ihre Artikel nützlich genug für Ihr Publikum sind. 100 Beiträge, das sind ein Jahr lang zwei Stück pro Woche. Das ist zu schaffen und dauert nicht ewig. Und außerdem: Am Ende des Tages geht es auch um den einen Post, der durch die Decke geht und Ihre Verkaufszahlen zum Explodieren bringt. Das passiert immer wieder. Gerade in solchen Blogs, in denen sich kontinuierlich etwas tut.

  1. Längere Beiträge werden öfter geteilt

Sie haben schon richtig vermutet, das Online-Publikum hat die Aufmerksamkeitsspanne einer aufgekratzten Katze und ein Langzeitgedächtnis wie ein Goldfisch. Aber es ist trotzdem nachgewiesen, dass es gerade die längeren Blogbeiträge sind, die am meisten geteilt werden.

Die ideale Anzahl von Wörtern liegt bei zirka 2.400. Ich wette, Sie haben auf viel weniger getippt. Natürlich kommt es auch darauf an, dass diese 2.400 Wörter von gleichbleibender Qualität sind und inhaltlich einen relevanten Text ergeben. Ansonsten springen Ihnen die Leser nach den ersten paar Zeilen wieder ab.

Fazit:

Es gibt ein paar Dinge, die Ihnen klar sein sollten, wenn Sie Inhalte produzieren. Sie müssen, wie alle anderen auch, ganz vorne anfangen, indem Sie eine Strategie zu Papier bringen und sich darauf vorbereiten, dass es hier um einen Full-Time-Job geht.

Auf der anderen Seite, können Sie bereits viel erreichen, wenn Sie auf anderen Websites kommentieren oder die Blogbeiträge von dort teilen. Sie brauchen auch weder Tonnen an Content auf Ihrer Website, noch müssen die Artikel und Inhalte dort Pulitzer-Preis verdächtig formuliert sein.

Worauf es wirklich ankommt, ist, dass Sie verstehen, dass Content Marketing eine bewährte und funktionierende Methode ist, um Ihr Online Business am Laufen zu halten und kontinuierlich aufzubauen. Betreiben Sie Content Marketing ernsthaft. Halten Sie sich auf dem Laufenden und seien Sie offen für Neues, dann werden Sie eine Lernkurve hinlegen wie nur wenige in Ihrer Branche. Und das wird Ihnen langfristig einen klaren Wettbewerbsvorteil verschaffen.

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Content Marketing Aktuell

So geht Leadgenerierung heute

Eine praktische Anleitung für B2B Unternehmen

Viele Unternehmen machen die Erfahrung, dass sie kaum Leads über ihre Website generieren. Eine Studie von TBNPR fand heraus, dass 2016 nur noch 11,67 % Leadgenerierung über die Website erfolgt, während es 2015 noch 15,8 % und 2014 sogar noch 17 % waren. Das klingt entmutigend, wie konnte es dazu kommen?

Oft beginnt es damit, dass zunächst viel Content erstellt und auf der Unternehmenswebsite gepostet wird, die Bemühungen aber nach kurzer Zeit nachlassen und kaum noch aktuelle Inhalte auf die Website gelangen. Besonders bei vielen Social Media Accounts von Unternehmen fällt auf, dass sie anfänglich mit Begeisterung bespielt wurden und die Inhalte dann immer unregelmässiger kommen, bis nichts Neues mehr auftaucht. Das ist schade und hier können wir von amerikanischen Unternehmen lernen, die ausdauernder posten und deshalb bessere Ernten einfahren.

Ein Contentplan dient als Fahrplan
Nur wenn Marketing und Vertrieb zusammenarbeiten und einen Contentplan erstellen, der auch konsequent realisiert wird, ist sichergestellt, dass regelmässig qualitativ hochwertige Inhalte entstehen, die zu mehr Leads führen können. Der Contentplan sollte konkret aufführen, wer bis wann für die Erstellung welcher Inhalte verantwortlich ist, und wann und auf welchen Plattformen sie publiziert werden sollten.

Überlegen Sie zunächst, wer die möglichen Käufer sind und welche Kanäle sie frequentieren. Ausserdem sollte man immer im Hinterkopf behalten, dass es nicht um die Marke oder das Produkt geht, sondern um die Bedürfnisse der Zielgruppen. Content Marketing bedeutet, dass man den Menschen hilft, besser bei dem zu werden, was sie tun. Potentielle Kunden möchten Unterstützung bei der Lösung ihrer Probleme, lernen, inspiriert werden und wissen, was in der Branche los ist. Sie könnten zum Beispiel einen Podcast produzieren, der ein Problem löst. Sie bieten einen Wert, für den der Interessent gerne im Austausch seine eMail Adresse angibt. Er gibt sein Opt-in und schon haben Sie einen neuen Newsletterabonnenten, der über Neuigkeiten aus Ihrer Firma informiert wird und zu einem Fan Ihrer Marke werden kann.

Es geht hier auch nicht um Marketing Automatisierung, denn die hilft Ihnen nicht bei der Erstellung der Inhalte. Bieten Sie statt dessen lieber ein eBook an, das Ihren Lesern nützliche Tips bietet. Gerade B2B Firmen mit Nischenthemen und Spezial Know-how, über das eher weniger gesprochen wird, haben hier grosse Chancen.

Seien Sie nicht ungeduldig!
Dies alles geschieht nicht an einem Tag. Bieten Sie wertvolle Inhalte, die den Interessenten helfen, die richtigen Entscheidungen zu treffen und seien Sie geduldig. Unternehmen, die guten Content bieten, sind stets im Vorteil gegenüber denen, die keine guten Inhalte bieten, denn die Interessenten machen sich über die Suchmaschinen auf die Suche nach passenden und vertrauenserweckenden Anbietern.

Seien Sie also relevant für Ihre Kunden, indem Sie ihre Wünsche in den Vordergrund stellen und zeigen Sie Lösungen auf, die interessant oder nützlich sind, und zwar genau in dem Moment, wenn Ihre potentiellen Kunden sie brauchen.

Nach der Erstellung der Inhalte kommt es darauf an, diese so zu platzieren, dass Ihre Zielgruppe sie sieht. Angefangen bei Ihrer Website über Facebook, Twitter, Google+, Pinterest und LinkedIn bis zu Xing Gruppenmanagement gibt es viele Möglichkeiten. Facebook ist ein guter Kanal, da es von fast allen genutzt wird und obwohl Twitter in Deutschland noch nicht den gleichen Stellenwert wie Facebook hat, sind hier Multiplikatoren aktiv, die oft Kontakt zur Zielgruppe haben.

Natürlich können Sie auch Push-Elemente nutzen und Facebook/LinkedIn oder Xing Adwords nutzen, um auf Ihre wertvollen Inhalte aufmerksam zu machen. Ihre Zielgruppe wird über die Social Media Kanäle zu Ihrer Website geführt und findet reichhaltige Informationen, die ihr weiterhelfen und die vertrauensbildend wirken. Und vom Vertrauen bis zum Kauf ist es nur noch ein kleiner Schritt.

Probieren Sie es einfach mal aus, schon zehn Prozent eines realistischen Marketingbudgets reichen aus, um substantielle Ergebnisse mit Content Marketing zu erzielen und anhand der Wirksamkeit können Sie später entscheiden, ob Sie zukünftig mehr investieren möchten.

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