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So bauen Sie in drei Schritten Landing-Pages, die aus Besuchern Käufer machen

Viele Landing-Pages scheitern daran, potentielle Kunden genau zu leiten. Finden Sie heraus, worauf Sie achten müssen, um Ihr Angebot klar zu kommunizieren und daraus Leads zu generieren.

Was genau ist eine Landing-Page?

Eine Landing-Page kann jede Seite innerhalb eines Web-Auftritts sein, auf die Sie Ihre Besucher für eine bestimmte Aktion leiten.

Das Ziel ist, den Besucher davon überzeugen …

  • sich kostenlos zu registrieren
  • sich zu registrieren, um einen kostenloses White Paper o.ä. zu erhalten
  • sich für eine bezahlte Mitgliedschaft anzumelden
  • ein Produkt zu kaufen
  • ein Beratungspaket zu buchen

Definieren Sie zuerst das primäre Ziel Ihrer Landing-Page. Sobald Sie damit fertig sind, optimieren Sie Ihre Landing-Page mit den folgenden drei Schritten:

 

Schritt 1: Präsentieren Sie Ihr Angebot

Wenn Sie gegen eine Registrierung ein kostenloses E-Book, einen Report oder eine Serie von wertvollen Video-Interviews verschenken, verdeutlichen Sie dies dem Besucher. Falls Sie ein Produkt oder einen Service verkaufen, dann erklären Sie genau, aus was es besteht.

Sollte Ihnen die Headline der Seite dafür zu kostbar sein, dann platzieren Sie Ihr Angebot direkt darunter, auf jeden Fall aber im oberen direkt sichtbaren Bereich. Ihre Besucher wollen auf den ersten Blick wissen, was Sie anzubieten haben, also verstecken Sie Ihr Angebot nicht.

 

Schritt 2: Erklären Sie, wie Ihr Angebot Ihren Besuchern helfen wird

Warum sollte sich ein Besucher für Ihr kostenloses E-Book interessieren oder für eine kostenpflichtige Anmeldung für ein Seminar? Was genau bringt es ihm?

Beschreiben Sie die Hauptmerkmale und offensichtlichen Vorteile Ihres Angebots. Unterscheiden Sie zwischen den Merkmalen und Eigenschaften und dem Nutzen und bringen Sie beide nicht durcheinander, wenn Sie den entsprechenden Text dazu für Ihre Landing-Page schreiben.

Wohin gehört der Nutzen auf der Landing-Page?

Am besten direkt unter die Überschrift in den erklärenden Untertitel. Eine kurze Aufzählung sticht ebenfalls sofort ins Auge, beides sind gute Plätze, um Ihrem Publikum den Nutzen direkt und sichtbar zu präsentieren. Achten Sie darauf, dass die Absätze im Text kurz sind.

 

Schritt 3: Sagen Sie klar, was die Besucher als nächstes tun sollen

Viele Landing-Pages scheitern daran, dem potentiellen Käufer/Kunden/Abonnenten genau zu sagen, was er zu tun hat, um das Angebot wahrnehmen zu können.  

Nicht umsonst heißt dieser wichtige Teil auch “Call-to-Action”. Sie fordern den Besucher auf, eine bestimmte Aktion durchzuführen, damit er etwas von Ihnen bekommt. Wenn Sie ihm das nicht eindeutig klar machen können, was er tun soll, riskieren Sie es, den Besucher zu verwirren.

Egal ob es darum geht, dass der potentielle Käufer und Kunde einen Button klicken soll, ein Formular ausfüllen oder Sie anrufen soll, machen Sie ihm das so klar wie möglich. Es ist wichtig, hier alle Unklarheiten auszuschließen und den Kunden eindeutig zu leiten.

 

Wohin mit dem Call-to-Action Element?

Erfolgreiche und starke Calls-to-Action können an ganz verschiedenen Stellen auf Ihrer Landing-Page auftauchen. Wenn der oben beschriebene Nutzen sich im oberen Bereich findet, dann sollte die Aufforderung zur Aktion irgendwann kurz danach zu finden sein. Vergessen Sie nicht, am Ende der Seite noch einen weiteren Call-to-Action einzubauen.

Wenn Sie möchten, dass die Besucher einen großen roten Button klicken sollen, dann fügen Sie die Aufforderung dazu genau darüber ein. Und falls das nicht zu viel ist, dann schreiben Sie es noch ein weiteres Mal direkt auf den Button.

 

Weitere Elemente für Landing-Pages:

Sobald Sie die Basis für Ihre Landing-Page mit den obigen Schritten aufgebaut haben, ist bereits eine gute Grundlage geschaffen, um verschiedene Text- und Designvarianten der Landing-Page mit einem AB-Testing auszuprobieren.

Von diesen Elementen sollten Sie unterschiedliche Varianten ausprobieren:

  • Überschrift
  • Langer Text im Vergleich zu kurzem Text
  • Button Farbe und Text
  • Beschreibung des Nutzens
  • Seitenlayout

Legen Sie gleich los! Nehmen Sie ein Blatt Papier und fertigen Sie einen ersten Entwurf für Ihre Landing Page an. Gehen Sie nach den Punkten eins bis drei vor. Und falls Ihnen das schwerfällt, lassen Sie sich für die Texte und das Layout von einem Profi helfen.

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Der 3-Stufen-Plan, mit dem Ihr Unternehmen auf LinkedIn erfolgreich wird

Es dürfte mittlerweile bekannt sein, dass LinkedIn und Xing keine reinen Job-Börsen mehr sind, sondern stark spezialisierte soziale Netzwerke, bestens geeignet für eine B2B-Kommunikation, die auch neue Aufträge generieren kann und Geschäftspartner auf Sie aufmerksam macht.

Die Stärke von LinkedIn liegt in seinem businessorientierten Publikum und in den Tools der Plattform (manche kostenlos, manche kostenpflichtig), die auch der B2B-Marketer nutzen kann, um die Sichtbarkeit seine Unternehmens und seinen Erfolg dort zu steigern.

Das Netzwerk LinkedIn hat sich seit 2003 stark verändert. Damals bestand sein Hauptanliegen darin, Arbeitssuchende mit Personalvermittlern und potenziellen Arbeitgebern zusammenzubringen. Heute ist LinkedIn ein idealer Ort, um neben qualifizierten Mitarbeitern auch Anbieter, Lieferanten oder neue Kunden zu finden. Folglich strömen Unternehmen jeder Größe dorthin, um hier Leads zu sammeln und ihre allgemeine digitale Sichtbarkeit zu erhöhen.

Jede Firma tickt anders, und nicht jeder Social Media-Marketing Plan wird Ihrem Unternehmen gerecht. Als eine grobe Richtschnur sollte man diese drei Dinge beachten, um auf LinkedIn erfolgreich zu sein:

1. Nutzen Sie die Unternehmens-Seite auf LinkedIn.
Hier können Sie Ihre Story erzählen und jeden Besucher davon überzeugen, warum Sie ein ernsthafter Player in Ihrer Branche sind.

Die LinkedIn-Unternehmensseiten bieten mittlerweile gute Möglichkeiten für eine starke Präsentation Ihrer Firma, ganz egal, ob es sich dabei um ein Start-Up oder um einen internationalen Konzern handelt. Mit etwas Sorgfalt können Sie die Seite so gestalten, dass sie mehr hergibt als Ihre Unternehmenswebsite. Es lohnt sich, hier etwas Zeit in eine gute Präsentation zu investieren oder heuern Sie einen Freelancer an, der sich um einen ansprechenden Text und um aussagekräftige Bilder kümmert.

Das sollte Ihre LinkedIn Unternehmensseite leisten:

  • Zeigen Sie auf, welchen Nutzen Ihr Angebot Kunden und Geschäftspartnern bringt. Kopieren Sie keine Werbetexte aus Ihrer Broschüren auf diese Seite!
  • Zeigen Sie Ihr Unternehmen in Bildern. Sei es mit Porträtfotos von Ihnen und Ihrem Team, mit dem Bild des Firmengebäudes oder mit Ihrem Service im Einsatz. Vermeiden Sie Fotos aus Bilddatenbanken.
  • Bleiben Sie konsequent bei der Bildsprache und beim Design, das Sie auch auf Ihrer Website verwenden.
  • Eine ansprechende Beschreibung Ihres Unternehmens für Ihre potenziellen Kunden sollte zeigen, dass Sie sich für deren Probleme interessieren. Die Unternehmensbeschreibung ist das wichtigste Feld auf der LinkedIn-Firmenseite. Hier haben Sie 2.000 Zeichen Platz, die Sie sinnvoll bis auf den letzten Buchstaben nutzen sollten.
  • Achten Sie darauf, dass Sie in den Texten die richtigen Keywords benutzen. Die sind besonders wichtig, damit Ihre Zielgruppe Sie auch auf LinkedIn leicht finden kann. Vergessen Sie nicht, dass hier etwas anders gesucht wird als bei Google: nach Thema, nach Industrie, nach Lösungen, nach Leistungen. Und kaum nach Produkten.
  • Verwenden Sie die richtige Kategorie und die relevanten “Spezialgebiete des Unternehmens”. Wählen Sie zuerst eine “Hauptbranche” (zum Beispiel “Halbleiter” oder “Automobil”). Hier müssen Sie sich festlegen. Weiter ins Detail gehen können Sie bei den sogenannten “Spezialgebieten”, hier können Sie so viele Begriffe hinzufügen wie Sie möchten.


2. Bauen Sie ein solides Netzwerk von Kontakten auf

LinkedIn arbeitet mit dem sogenannten “Circle of Influence”. Dahinter steckt ein Schema, wie seine Mitglieder untereinander vernetzt sind. Die meisten Nutzer können sich nur mit Personen verbinden, deren Einladungen sie bereits akzeptiert haben (Verbindungen 1. Grades) aber auch mit denjenigen, die bereits mit diesen Personen verbunden sind (Verbindungen 2. Grades). Verbindungen 3. Grades und weiter entfernte Verbindungen können nur kontaktiert werden, wenn deren Namen angezeigt werden (was diese wiederum jeweils in ihrem Profil festlegen). Das kann Sie schnell bei der Vergrößerung ihres Netzwerkes begrenzen (es sein denn, Sie zahlen dafür). Doch zum Glück gibt es die Möglichkeit, Kontakte aus Outlook, Gmail, Yahoo, Hotmail, AOL, oder über ein Spreadsheet zu importieren.

Viele haben Bedenken, ihre wertvollen Geschäftskontakte auf diese Weise mit LinkedIn abzugleichen. Ich kann das gut verstehen, hat man diese Adressen im Laufe der Jahre doch mühevoll gesammelt. Die Alternative: Sie suchen jeden Ihrer Kontakte einzeln über die Suchmaske auf LinkedIn. Viel Spaß!

Entspannen Sie sich: Die Kontakte nimmt Ihnen niemand weg. Doch die Import-Funktion erleichtert Ihnen den Aufbau Ihres Netzwerkes enorm, denn mit Ihren Kontakten können Sie sich direkt und ohne jede Hürde verbinden. Vermeiden Sie jedoch, alle auf einmal über “Alle auswählen” hinzuzufügen. Es könnten welche dabei sein, mit denen Sie eigentlich nichts mehr zu tun haben wollten. Ein Netzwerk aufzubauen bedeutet auch es zu pflegen. Die Hauptarbeit nimmt Ihnen LinkedIn ab, doch jede Verbindung sollten Sie bewußt und gewollt herstellen und nicht automatisieren.

3. Auch auf LinkedIn gilt: Social Media ist ein Marathon, kein Sprint

Um in den Social Media-Kanälen erfolgreich zu sein, braucht es viel Zeit, Geduld und Ausdauer. Auch wenn manche Tasks automatisiert werden können, der wichtigere Teil erfordert überlegte Entscheidungen und bewusstes Handeln. Wenn Sie nicht auf qualifizierte Mitarbeiter mit genug übriger Arbeitszeit oder auf eine kompetente Agentur zurückgreifen können, müssen Sie hier priorisieren. Erwarten Sie keine kurzfristigen Ergebnisse: Social Media ist ein Marathon, kein Sprint.

Was Sie unbedingt vermeiden sollten: eine Unternehmenspräsenz im Internet, auf der nichts passiert. Ihre potentiellen Kunden und Geschäftspartner erwarten zu Recht, dass alle Informationen über Ihre Firma auf dem neuesten Stand sind und auf Ihren Kanälen etwas passiert. Jede verwaiste Seite, jeder tote Link kann den guten Eindruck in einer Sekunde zerstören. Also bleiben Sie dran und posten Sie mindestens einmal pro Woche etwas auf Ihrer LinkedIn-Unternehmensseite.

Mit Social-Management-Tools wie Hootsuite können Sie die Veröffentlichung von vorbereiteten Posts automatisieren. Das kann helfen, wenn die Ressourcen knapp sind.

Weitere Regeln, um über LinkedIn neue Kunden zu gewinnen

LinkedIn ist kein Netzwerk, das nach dem Motto “Besuchen Sie uns!” funktioniert. Sie müssen aktiv werden, um erfolgreich zu sein. Aktive Kundengewinnung funktioniert hier am besten über das Veröffentlichen von Beiträgen, sei es in den LinkedIn-Gruppen und über die Publishing Platform „Pulse“.

So wichtig eine regelmäßige Aktivität auf LinkedIn auch ist, übertreiben Sie es nicht. LinkedIn war nicht immer ein „Business-Netzwerk“. Die Teilnehmer sind es also gewohnt, dass sie Anfragen zu Job-Positionen von Beratern und Unternehmen bekommen. Es ist daher vollkommen legitim, manche Mitglieder persönlich anzusprechen und sich selbst und seine Leistungen vorzustellen. Das kann nur schnell nach Spam aussehen. Wer zuvor lieblos geschriebene Ansprachen verschickt, darf sich nicht wundern, wenn er keine Antwort bekommt. Bleiben Sie persönlich und sympathisch. Das hilft immer.

Genauso sollte alles was Sie auf Ihrer LinkedIn-Seite, in den Gruppen oder auf Pulse posten, nützlich und informativ sein und kein verstecktes Verkaufsgespräch sein. Wenn Sie hier Ihre potentiellen Kunden und Geschäftspartner mit für sie relevanten Inhalten versorgen, werden Sie immer etwas zurückbekommen. Wenn Sie nur Ihre Leistung anpreisen, wird Ihr Input garantiert ignoriert oder als störend weggeklickt.

Es empfiehlt sich daher, mit einem relevanten Post oder durch einen überzeugenden Kommentar in einem Gespräch in einer für Sie relevanten Gruppe positiv aufzufallen und so mit einem Namen und einem Gesicht eine Haltung zu repräsentieren und nicht nur als Verkäufer wahrgenommen zu werden.

Seien Sie großzügig und nutzen Sie die “Empfehlen”-Funktion auf LinkedIn. Damit tun Sie nicht nur Ihrem Geschäftspartner, Kunden oder Kollegen einen großen Gefallen, sondern zeigen der LinkedIn-Community auch, welche Projekte Sie bereits mit anderen LinkedIn-Mitgliedern gestemmt haben.

Wenn Sie sich an meine Tipps halten, und das möglichst kontinuierlich, wird Ihr Profil immer öfter im Feed Ihrer Kontakte auftauchen, Ihre Sichtbarkeit auf LinkedIn wird größer, was zu mehr Besuchen, zu mehr Traffic auf Ihrer Unternehmenswebsite und zu mehr Leads und mehr Geschäft für Ihr Unternehmen führt.

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